Wissenschaft

DFGBonn (epo). - Die fortschreitende Liberalisierung des Welthandels, der globale Klimawandel und ein rasantes Bevölkerungswachstum lassen die große Verantwortung der Agrarwissenschaft sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext immer deutlicher werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Denkschrift "Perspektiven der agrarwissenschaftlichen Forschung", die jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) herausgegeben wurde.

Marburg (epo). - Am Institut für Experimentelle Orthopädie und Biomechanik der Philipps-Universität Marburg hat Professor Dr. David Jones ein robustes Fluoreszenzmikroskop entwickelt, dessen geringer Platz- und Energiebedarf ebenso wie die niedrigen Kosten zahlreiche Anwendungsgebiete zum Beispiel in Entwicklungsländern eröffnen. Es hilft bei der einfachen Vor-Ort-Diagnose von HIV, Malaria und Tuberkulose, kann bald aber auch für das Aufspüren von Biowaffen eingesetzt werden.
DAADBerlin (epo). - Deutsche Studienangebote im Ausland werden immer beliebter. Mittlerweile sind bereits über 4.200 Studierende in Studiengängen im Ausland eingeschrieben, die auf Lehrplänen deutscher Hochschulen aufbauen - von Kairo über Russland bis nach China. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Christian Bode, Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), begrüßten jetzt auf einer Tagung in Berlin, dass deutsche Hochschulen die Chancen der Internationalisierung offensiv nutzten.

Bremen (epo). - Die Wucht der gewaltigen Flutwelle im Indischen Ozean ist nach den Erkenntnissen von Wissenschaftlern dort abgebremst worden, wo intakte Korallenriffe und Mangrovenwälder als Schutzzone fungieren. Diese Flutkatastrophe in Südasien mache deutlich, dass der fortschreitenden weltweiten Zerstörung von Riffen und Mangroven durch Extraktion von Korallenfels, zerstörerische Fischerei, Verschmutzung, Landgewinnung und Anlagen von Garnelenteichen Einhalt geboten werden müsse, erklärte das Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) am Donnerstag in Bremen.

Richard DikauBonn (epo). - Noch immer ist das ganze Ausmaß der von einem Seebeben ausgelösten Flutkatastrophe im Indischen Ozean ungewiß - täglich steigen die amtlichen Zahlen der Opfer. Die verheerenden Folgen der als "Tsunami" bekannten Riesenwellen haben laut Professor Dr. Richard Dikau vom Geographischen Institut der Universität Bonn vor allem zwei Ursachen: Es fehlten sowohl ein Frühwarnsystem als auch geeignete Gefahren- und Risikopläne für Katastrophenfälle.

Hamburg (epo). - Das Deutsche Übersee-Institut (DÜI) in Hamburg steht vor einschneidenden Strukturreformen. Das Institut hat eigenen Angaben zufolge vom Senat der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) eine Förderungsempfehlung für drei Jahre erhalten, die an die Bedingungen gebunden ist, sich wissenschaftlich besser zu profilieren, die internationale Vernetzung voranzutreiben und die Organisationsstruktur zu reformieren.

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