Wissenschaft

daadBonn. - Mit einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über einen Zeitraum von drei Jahren geförderten Programm gibt der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) deutschen Hochschulen die Möglichkeit, neue Kontakte zu afrikanischen Hochschulen zu knüpfen. Auch bereits bestehende Kontakte können im Rahmen des Programms "Welcome to Africa" erneuert werden. Insgesamt soll der wissenschaftliche Austausch in beiden Richtungen ausgebaut werden.
Berlin. - Der Klimawandel ist eines der größten Probleme unserer Zeit und die Anpassung an ihn besitzt oberste Priorität. Wie sich Großschutzgebiete an den Klimawandel anpassen können, hat das EU-Projekt HABIT-CHANGE untersucht. Die unter Federführung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) erarbeiteten Anpassungsstrategien werden zusammen mit weiteren internationalen Praxisbeispielen vom 24. bis 26. September in Dresden vorgestellt.
mandela_specht_100Frankfurt. - Pünktlich zum Geburtstag von Nelson Mandela am 18. Juli haben Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts Frankfurt am Main und der Universität Lyon eine neu entdeckte fossile Spechtart nach dem ehemaligen Präsidenten Südafrikas benannt. Der Specht Australopicus nelsonmandelai ist der älteste Fund eines Spechts in Afrika.
Kassel. - Unter dem Titel "Biotechnology for Human Life" findet der erste Kongress des indonesisch-deutschen Netzwerks für Lehre und Forschung (IGN-TTRC) am 17. und 18. Juli in Bogor auf Java statt. In Bogor werden Wissenschaftler aus Japan, den USA, Indonesien und Deutschland über ein breites Spektrum an Themen diskutieren - von der Insektenbiotechnologie über nachhaltige Landwirtschaft bis hin zur medizinischen Biochemie.
Berlin. - Das diesjährige Treffen für die deutschsprachigen Ägyptologen - die so genannte Ständige Ägyptologenkonferenz (SÄK) - findet nach über 20 Jahren wieder in Berlin statt. Zwischen dem 13. und 15. Juli werden sich rund 350 Ägyptologen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich versammeln und aktuelle Themen und Forschungsergebnisse diskutieren.
uni_giessen_100Gießen. - Die AIDS-Epidemie mit der daraus resultierenden AIDS-Waisen-Krise ist in Afrika ein entscheidender Faktor für gesellschaftliche Umbruchprozesse. Experten schätzen, dass gegenwärtig 15 Millionen Kinder und Jugendliche in Afrika einen Elternteil oder sogar beide Eltern durch AIDS verloren haben. Soziologen der Justus Liebig Universität Gießen (JLU) widmen sich seit März 2012 der Frage nach den sozialen Folgen der AIDS-Waisen-Krise im Südlichen Afrika. Am Beispiel von Namibia wird der gesellschaftliche Umgang mit dieser Krise untersucht.
Bremen. - In der ökologisch hochsensiblen Sahel-Region wird die Ernährung einer stetig wachsenden Bevölkerung immer unsicherer. Versteckter Hunger - die mangelhafte Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen - ist ein dauerhaftes Problem. Im Auftrag einer deutschen NGO haben Bremer Wissenschaftler jetzt in einer detaillierten Fallstudie Vorschläge zur Ernährungssicherung für ein Dorf an der mauretanisch-malischen Grenze erarbeitet.
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