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Berlin. - Im vergangenen Jahr sind im Irak 17.049 Zivilpersonen durch Gewalt ums Leben gekommen - doppelt soviel wie 2013. Das hat Iraq Body Count berichtet. Die Organisation sammelt seit der US-Invasion im Irak im Jahr 2003 Informationen über die zivilen und militärischen Opfer. Insgesamt sind demnach zwischen 133.000 und 150.000 Zivilisten getötet worden. Rechnet man die getöteten Soldaten mit ein, hat der Irak-Krieg rund 206.000 Todesopfer gefordert.

Der damalige US-Präsident George W. Bush hatte in seiner "State of the Union Address" 2002 behauptet, die USA seien nach den Terror-Anschlägen in New York 2001 gefordert, Freiheit und Demokratie im Nahen Osten zu verbreiten: "Our enemies send other people's children on missions of suicide and murder. They embrace tyranny and death as a cause and a creed. We stand for a different choice, made long ago, on the day of our founding. We affirm it again today. We choose freedom and the dignity of every life. (Applause.)" 

Elf Jahre später forderte der Bürgerkrieg im Irak in einem Jahr dreieinhalb Mal soviel zivile Opfer wie Gefallene auf Seiten der Invasionstruppen im gesamten Zeitraum 2003 bis 2014.

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Quelle: icasualties.org


"The public record of violent deaths following the 2003 invasion of Iraq", den Iraq Body Count (IBC) zusammenstellt, lautet für 2014:

"17,049 civilians have been recorded killed in Iraq during 2014 (up to Dec 30). This is roughly double the number recorded in 2013 (9,743), which in turn was roughly double the number in 2012 (4,622). These numbers do not include combatant deaths, which even by the most cautious tallies have also seen a sharp rise in 2014." 

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Quelle: iraqbodycount.org


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