caritas_150Freiburg. - In Bolivien sind bei den durch schwere Regenfälle ausgelösten Erdrutschen bislang mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende wurden obdachlos. Caritas international hat 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Das teilte die Hilfsorganisation am Freitag in Freiburg mit. Caritas-Helfer sind vor Ort, um die Betroffenen mit dem Nötigsten zu versorgen.

Bei einer der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte des Landes begrub ein gewaltiger Erdrutsch Häuser, Autos und Straßen in einem Armenviertel der Hauptstadt La Paz unter sich. Allein hier wurden nach Angaben der Caritas 5.000 Menschen obdachlos. In anderen Regionen des Landes starben mindestens 55 Menschen durch Hochwasser und Erdrutsche. Betroffen sind auch Familien, deren Kinder an Behindertenprogrammen der Caritas teilnehmen.

Während die Menschen in La Paz mit den Aufräumarbeiten begonnen haben, bereiten sich die Bewohner des Tieflandes auf das Eintreffen der Fluten vor. "Hier machen sich unsere umfassenden Projekte der Katastrophenprävention bezahlt", sagte der Leiter des Hilfswerks, Oliver Müller. "Durch Warnsysteme und Schutzbauten können wir viele Menschenleben retten." In den vergangenen Jahren hatte Caritas international gemeinsam mit der Caritas Bolivien ein umfassendes Frühwarn- und Präventionssystem entwickelt, das die Kommunikation und die Evakuierungen im Katastrophenfall entscheidend verbessert.

www.caritas-international.de

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