mediendienst integrationBerlin. - Ende 2013 lebten rund 39.000 Ausländer mit einer Asylberechtigung in der Bundesrepublik. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Links-Fraktion hervor. Die meisten von ihnen kamen aus der Türkei, dem Iran und Afghanistan. Insgesamt sei die Zahl der Flüchtlinge mit unterschiedlichen Aufenthaltsstatus von mehr als einer Million im Jahr 1997 auf etwa 425.000 im Jahr 2012 gesunken, berichtete der Mediendienst Integration am Montag. Die Zahl der Geduldeten sei gestiegen - zum Stichtag 31. Dezember waren es rund 94.500 Personen.

Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL hat am Montag eine grundlegende Reform der Europäischen Zuständigkeitsverordnung Dublin III gefordert. "Die Aufnahme der aus Seenot geretteten Flüchtlinge ist nicht allein Aufgabe Italiens", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Die Organisation appellierte an die Bundesregierung und an die anderen europäischen Staaten, Flüchtlinge aus Grenzstaaten der Europäischen Union wie Italien aufzunehmen. PRO ASYL forderte die Bundesregierung zudem auf, Flüchtlinge aus Italien zu übernehmen, insbesondere wenn Anknüpfungspunkte in Deutschland bestehen. Zahlreiche Syrerinnen und Syrer versuchen derzeit über Italien nach Deutschland zu ihren Verwandten zu kommen.

mediendienst-integration.de
www.proasyl.de

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