Entwicklung

venro 200Berlin. - Die Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe soll laut Medienberichten im kommenden Jahr stagnieren und in den Folgejahren deutlich abfallen. Der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) befürchtet den "Beginn eines schleichenden Abbaus des deutschen Beitrags zur Bewältigung globaler Krisen".

07 prozent 100Berlin. - Deutschland will im kommenden Jahr den Etat des Entwicklungsministeriums in etwa auf dem Niveau von 2019 halten. Das geht Medienberichten zufolge aus dem anstehenden Eckwertebeschluss der Bundesregierung hervor, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch verkünden will. Darin wird festgehalten, wie viele Mittel den einzelnen Bundesministerien 2020 zur Verfügung stehen. Mit einem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung warnen Entwicklungsorganisationen vor kurzsichtigen Finanzplanungen. Sie fordern von der Bundesregierung, ihre entwicklungspolitischen Zusagen aus dem Koalitionsvertrag zu halten.

misereorAachen. - Der Tropensturm "Idai" hat in Mosambik, Simbabwe und Malawi viele Toten und Verletzte hinterlassen und massive Schäden an Häusern, Straßen und wichtiger Infrastruktur verursacht. Das katholische Hilfswerk MISEREOR hat einen Nothilfefonds von 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, um den Menschen rasche Hilfe zukommen zu lassen.

Berlin. - Nach dem Ende der Brüsseler Geberkonferenz für Syrien haben CARE, Oxfam, Save the Children, World Vision und weitere Hilfsorganisationen einen freien, von politischen Gruppierungen ungehinderten humanitären Zugang im Land gefordert, um Zivilisten erreichen zu können. Der Krieg sei noch lange nicht vorbei und eine Rückkehr für Millionen von Syrern lebensgefährlich, erklärten die NGOs.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Anlässlich der in Brüssel stattfindenden Geberkonferenz für Syrien hat die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), an die internationale Gemeinschaft appelliert, Vertriebene und Geflüchtete aus dem Bürgerkriegsland sowie die aufnehmenden Gastgemeinden verstärkt zu unterstützen. Insgesamt 11,7 Millionen Menschen in Syrien brauchen Schutz, Unterkünfte, ärztliche Versorgung und andere humanitäre Hilfe.

Stuttgart. - Die Ernährungswissenschaftlerin und Epidemiologin Dr. Ina Danquah erhält die Robert Bosch Juniorprofessur "Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen" 2019. Sie wird an der Universität Heidelberg erforschen, wie Ernährungsweise und Klimaveränderungen in Subsahara-Afrika miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Auf dieser Basis wird Dr. Danquah Strategien für eine nachhaltige Ernährung entwickeln, die die unterschiedlichen Herausforderungen auf dem Land und in der Stadt berücksichtigen.

wusWiesbaden. - Das Portal Globales Lernen (www.globaleslernen.de), die zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte und MultiplikatorInnen zum Thema nachhaltige Entwicklung, hat eine neue Rubrik mit dem Titel "Fokus: Fridays for Future" eingerichtet. Interessierte finden hier Bildungsmaterialien, die Ursachen, konkrete Folgen und Auswirkungen des Klimawandels behandeln. Zudem werden Initiativen, Aktionen und Bildungsmöglichkeiten vorgestellt, die zum Mitmachen anregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

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