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Luxemburg (epo). - "Das Jahr 2005 ist von erheblicher Bedeutung für die Entwicklungspolitik. Wir müssen dieses Jahr nutzen, um die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele im Jahr 2015 zu ermöglichen. Europa hat dabei eine Vorbildfunktion zu erfüllen." Dies sagte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul im Anschluss an das informelle Treffen der EU-Entwicklungsministerinnen und -minister in Luxemburg. "Hierzu ziehen wir alle am selben Strang".

Freiburg (epo). - Wenn am 16. Februar 2005 das Kyoto-Protokoll zur Klimarahmenkonvention in Kraft tritt, ist nach Einschätzung des Öko-Instituts ein wichtiger, wenn auch nur erster Schritt für die globale Klimaschutzpolitik gemacht. "Es gibt keinen Grund zu jubeln. Um das Klima wirklich zu schützen, muss noch viel geschehen", sagte der Energie-Experte am Öko- Institut, Felix Christian Matthes.

WWFBerlin (epo). - Das Inkrafttreten des Kyoto Protokolls am 16. Februar markiert nach Einschätzung der Umweltstiftung WWF einen ersten wichtigen Schritt aus dem Treibhaus. "Das Kyoto Protokoll ist ein großer Erfolg, doch dürfen wir uns darauf nicht ausruhen", erklärte Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF Deutschland.

Hamburg (epo). - Anlässlich der am Freitag in München beginnenden 41. Konferenz für Sicherheitspolitik unter dem Motto "Frieden durch Dialog" hat Greenpeace Abrüstungsmassnahmen durch die Atommächte gefordert. Die Bundesregierung solle darauf drängen, dass die US-Atomwaffen so schnell wie möglich aus Deutschland abgezogen werden, erklärte die Organisation in Hamburg.

BMUBerlin (BMU/epo). - Durch den Ausbau erneuerbarer Energien verringern sich im Jahr 2015 die globalen Kohlendioxid-Emissionen um 1,2 Milliarden Tonnen - mehr als der gesamte CO2-Ausstoss Deutschlands im Jahr 1990. Dies ist das Ergebnis der Auswertung des internationalen Aktionsprogramms, das im Juni letzten Jahres auf der Internationalen Konferenz fuer Erneuerbare Energien - renewables 2004 - beschlossen wurde.

Frankfurt a.M./Porto Alegre (epo). - Mehr als 120.000 Menschen aus allen Teilen der Welt haben am fünften Weltsozialforum (WSF) teilgenommen, das in Porto Alegre/Brasilien zu Ende gegangen ist. Damit hat das Forum die sehr hohen TeilnehmerInnenzahlen der vergangenen beiden Jahre übertroffen. Attac zieht eine sehr positive Bilanz des WSF. "Der Ablauf und die Ergebnisse des WSF haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und viele unschätzbare Schritte vorankommen", sagte Philipp Hersel, Mitglied des bundesweiten Koordinierungskreises von Attac-Deutschland, in Porto Alegre.

TransFairKöln (epo). - Nach den Diskussionen um den Ticketverkauf für die Fußball-WM 2006 ist jetzt auch eine Debatte darüber entbrannt, welche Bälle die FIFA bei den WM-Spielen einsetzen soll. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Fairhandelsorganisation TransFair Deutschland haben die FIFA aufgerufen, bei allen WM-Spielen ausschließlich Fußbälle aus fairem Handel einzusetzen. "Wenn man an die Arbeitsbedingungen denkt, unter denen Profi-Fußbälle häufig hergestellt werden, kann einem die Lust am Fußball vergehen", sagte vzbv-Vorstand Edda Müller.

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