germanwatch 150Berlin. - Die Pro-Kopf-Klimaprämie ist eine umgehend umsetzbare Maßnahme zur sozialverträglichen Abmilderung der Energiepreissteigerungen. Das ist das Ergebnis einer von Germanwatch und anderen Verbänden in Auftrag gegebenen Studie der Universität Speyer. Die Klimaprämie kann demnach bürokratiearm, kosteneffizient, schnell und rechtssicher eingeführt werden. Ein breites Bündnis aus Sozial-, Umwelt- und kirchlichen Verbänden unterstützt die Kernforderungen der Studie.

germanwatch 150Brüssel. - Zwischen der Europäischen Union (EU) und der Afrikanischen Union (AU) braucht es nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch dringend eine deutlich ambitioniertere klima- und energiepolitische Zusammenarbeit. Der sechste EU-Afrika-Gipfel, der am 17. und 18. Februar unter französischem und senegalesischem Vorsitz in Brüssel stattfindet, könne dafür die Weichen stellen.

germanwatch 150Berlin. - Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch stehen mit der vorgesehenen Ernennung Jennifer Morgans zur Sonderbeauftragten für internationale Klimapolitik die Chancen gut, dass ein Aufbruch zu einer deutlich wirksameren Klimaaußenpolitik gelingt. Die Bundesregierung müsse nun aber auch eine ressortübergreifende Strategie für Klimaaußenpolitik erarbeiten.

germanwatch 150Berlin. - Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch droht der EU-Taxonomie ein schwerer Glaubwürdigkeitsverlust. Grund ist der jetzt veröffentlichte finale Taxonomie-Entwurf der EU-Kommission, der die Aufnahme von Atomenergie und Erdgas in die Kriterien für nachhaltige Aktivitäten vorsieht.

ifawHamburg. - Vor fünfundzwanzig Jahren war die Population der Panzernashörner (Rhinoceros unicornis) im Manas-Nationalpark in der Provinz Assam, Indien, ausgestorben. Heute wandern wieder 54 Nashörner durch den Park und vermehren sich erfolgreich in freier Wildbahn. Fast die Hälfte von ihnen gehen auf Tiere zurück, die wieder ausgewildert worden sind, berichtet der International Fund for Animal Welfare (IFAW).

brot fdwBerlin. - Nach der Atomenergie ist jetzt auch die Rüstungsindustrie Gegenstand von Diskussionen im Rahmen der EU-Taxonomie. In der Debatte um die Einstufung von Waffen und Panzern als sozial nachhaltig in der EU-Taxonomie warnt Brot für die Welt vor einem Glaubwürdigkeitsverlust. Die evangelische Entwicklungsorganisation appellierte am Freitag an die Bundesregierung, gegen Etikettenschwindel der Taxonomie in Brüssel tätig zu werden.

oxfamBerlin. - Eine Gruppe von über 100 Millionärinnen und Millionären aus neun Ländern hat in einem offenen Brief von Regierungen eine dauerhafte jährliche Vermögenssteuer für die Reichsten gefordert. Dies würde helfen, die extreme Ungleichheit zu verringern und soziale Grunddienste, wie eine öffentliche Gesundheitsversorgung und Bildung zu finanzieren. Erste Analysen weisen auf ein Steuervolumen von mindestens 2,5 Billionen Dollar pro Jahr hin. Damit wären wesentliche Fortschritte bei Armutsbekämpfung, Covid-19-Impfstoffgerechtigkeit und allgemeiner Gesundheitsversorgung möglich.

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