Artenschutz

nabuBerlin. - Die tansanische Regierung plant eine 53 Kilometer lange Schnellstraße mitten durch die Serengeti. Die Auswirkungen auf die Tierwanderungen und damit das Ökosystem des Nationalparks wären fatal, befürchten Umweltschützer. Die Lösung ist eine Umgehungsstraße, die bisher jedoch nicht finanzierbar war. Nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) hat die Weltbank jetzt der tansanischen Regierung angeboten, mit ihr an der Finanzierung einer südlichen Umgehungsstraße zu arbeiten.
wwf_150Frankfurt. - Die Umweltorganisation WWF hat zum Thema Artenschutz eine durchwachsene Jahresbilanz gezogen. Das massive, vom Menschen verursachte Artensterben habe auch 2010 weiter angehalten, erklärte der WWF zum Jahresende. Immerhin habe aber die UN-Konferenz zum Erhalt der biologischen Vielfalt (CBD) im Oktober 2010 Blockaden für den internationalen Naturschutz aus dem Weg geräumt.
unfccc_cop16_cancun_100Berlin (epo.de). - Die Beschlüsse des Klimagipfels in Cancún sind ein Schritt in die richtige Richtung. Der Weg bis zu einem ambitionierten Klimaschutzabkommen ist aber noch weit und bedarf großer Anstrengungen der Industrie- und Entwicklungsländer. Darauf haben nichtstaatliche Organisationen in ihren Analysen der Klimakonferenz in Mexiko hingewiesen. Positiv werten die Organisationen, dass das Zwei-Grad-Ziel verbindlich festgelegt wurde.
wwf_150Berlin (epo.de). - Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) ist größer als bislang angenommen. Eine "Volkszählung" im Virunga Massiv, einer Vulkanlandschaft im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, belegt jetzt, dass dort noch 480 Gorillas leben. Hinzu kommen noch ungefähr 300 Tiere dieser Art, die in einem weiteren  Nationalpark in Uganda leben. Weltweit umfasst der Bestand an frei lebenden Berggorillas damit 780 Tiere.
tiger_wwfSt. Petersburg (epo.de). - Auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg haben sich Staats- und Regierungschefs und Minister aller dreizehn Tiger-Verbreitungsstaaten zu einem globalen Tiger-Rettungsplan bekannt. Auch auf das Ziel, die Bestandszahlen des Tigers bis 2022 zu verdoppeln, konnten sich die Politiker verständigen. Der WWF sprach von einem "historischen Moment für den Artenschutz", mahnte aber, den Worten müssten schnell konkrete Taten folgen.
yunnan_100Frankfurt. - Das Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) berät politische Entscheidungsträger der chinesischen Provinz Yunnan bei integrierten Artenschutzmaßnahmen. Der Erfahrungsaustausch wurde von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) gefördert. Ziel ist es, klimaangepasste Schutz- und Managementstrategien für die biologische Vielfalt in der Region auf Basis des aktuellen Wissensstands zu bewerten und weiterzuentwickeln.
wwf_150St. Petersburg (epo.de). - Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) will die weltweiten Bemühungen zum Schutz der letzten Tiger mit vier Millionen Euro unterstützen. Das gab BMU-Staatssekretär Jürgen Becker am Montag auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg bekannt. Die Gelder sollen in Projekte im Russischen Fernen Osten investiert werden.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok