Artenschutz

yunnan_100Frankfurt. - Das Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) berät politische Entscheidungsträger der chinesischen Provinz Yunnan bei integrierten Artenschutzmaßnahmen. Der Erfahrungsaustausch wurde von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) gefördert. Ziel ist es, klimaangepasste Schutz- und Managementstrategien für die biologische Vielfalt in der Region auf Basis des aktuellen Wissensstands zu bewerten und weiterzuentwickeln.
wwf_150St. Petersburg (epo.de). - Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) will die weltweiten Bemühungen zum Schutz der letzten Tiger mit vier Millionen Euro unterstützen. Das gab BMU-Staatssekretär Jürgen Becker am Montag auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg bekannt. Die Gelder sollen in Projekte im Russischen Fernen Osten investiert werden.
tiger_wwfFrankfurt (epo.de). - Erstmals beraten Regierungschefs auf einer internationalen Konferenz über das Schicksal einer einzigen Tierart. Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen dreizehn verbliebenen Nationen, in denen noch heute Tiger in freier Wildbahn leben, treffen sich vom 21. bis 24. November auf Einladung Vladimir Putins im russischen St. Petersburg. Sie diskutieren, wie das Aussterben dieser majestätischen Großkatzenart verhindert werden kann.
cbd_150 Nagoya (epo.de). - Am letzten Tag der Verhandlungen im Rahmen der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) in Nagoya hat Japan einen eigenen Vorschlag für ein Protokoll gegen Biopiraterie vorgelegt. Buchstäblich in letzter Minute einigten sich die Delegierten aus 193 Staaten darauf, dass die Entwicklungsländer an den Erträgen aus der Nutzung ihrer genetischen Ressourcen durch westliche Konzerne beteiligt werden sollen. Zudem sollen für den Artenschutz in den nächsten zehn Jahren rund 17 Prozent der Landfläche und zehn Prozent der Meeresfläche unter Schutz gestellt werden.
cbd_150Nagoya (epo.de). - Die Europäische Union verhindert bei den internationalen Verhandlungen über ein Biopiraterie-Protokoll im japanischen Nagoya weitere Fortschritte. Diesen Vorwurf erhebt der Evangelische Entwicklungsdienst (EED). "Nichts geben und alles nehmen entpuppt sich zunehmend als die Strategie der EU", erklärte Michael Frein, der die Verhandlungen für den EED beobachtet. Der EED fordert, dass sich die EU zum Start der Ministerrunde endlich auf die Entwicklungsländer zubewegt.
wwf_150Frankfurt (epo.de). - In den letzten zehn Jahren sind im Amazonas-Gebiet mehr als 1.200 neue Wirbeltier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Umweltstiftung WWF hervor, der am Dienstag auf der Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya vorgestellt wurde. Er fasst Forschungsergebnisse von zehn Jahren zusammen. Der WWF forderte die Verhandlungspartner in Japan dazu auf, konkrete und Länder übergreifende Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt am Amazonas zu verabschieden.
cbd_150Nagoya (epo.de). - Die Stiftung World Future Council hat Costa Rica mit dem Future Policy Award 2010 ausgezeichnet. Das mittelamerikanische Land habe mit seinem Biodiversitätsgesetz eine beispielhafte Gesetzgebung zum Schutz der Artenvielfalt entworfen und erfolgreich in die Praxis umgesetzt, hieß es zur Begründung. Der Preis wurde am Montag auf der UN-Konferenz über Artenvielfalt in Nagoya (Japan) übergeben.
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