Artenschutz

wwf_150Berlin (epo.de). - Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) ist größer als bislang angenommen. Eine "Volkszählung" im Virunga Massiv, einer Vulkanlandschaft im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, belegt jetzt, dass dort noch 480 Gorillas leben. Hinzu kommen noch ungefähr 300 Tiere dieser Art, die in einem weiteren  Nationalpark in Uganda leben. Weltweit umfasst der Bestand an frei lebenden Berggorillas damit 780 Tiere.
tiger_wwfSt. Petersburg (epo.de). - Auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg haben sich Staats- und Regierungschefs und Minister aller dreizehn Tiger-Verbreitungsstaaten zu einem globalen Tiger-Rettungsplan bekannt. Auch auf das Ziel, die Bestandszahlen des Tigers bis 2022 zu verdoppeln, konnten sich die Politiker verständigen. Der WWF sprach von einem "historischen Moment für den Artenschutz", mahnte aber, den Worten müssten schnell konkrete Taten folgen.
yunnan_100Frankfurt. - Das Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) berät politische Entscheidungsträger der chinesischen Provinz Yunnan bei integrierten Artenschutzmaßnahmen. Der Erfahrungsaustausch wurde von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) gefördert. Ziel ist es, klimaangepasste Schutz- und Managementstrategien für die biologische Vielfalt in der Region auf Basis des aktuellen Wissensstands zu bewerten und weiterzuentwickeln.
wwf_150St. Petersburg (epo.de). - Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) will die weltweiten Bemühungen zum Schutz der letzten Tiger mit vier Millionen Euro unterstützen. Das gab BMU-Staatssekretär Jürgen Becker am Montag auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg bekannt. Die Gelder sollen in Projekte im Russischen Fernen Osten investiert werden.
tiger_wwfFrankfurt (epo.de). - Erstmals beraten Regierungschefs auf einer internationalen Konferenz über das Schicksal einer einzigen Tierart. Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen dreizehn verbliebenen Nationen, in denen noch heute Tiger in freier Wildbahn leben, treffen sich vom 21. bis 24. November auf Einladung Vladimir Putins im russischen St. Petersburg. Sie diskutieren, wie das Aussterben dieser majestätischen Großkatzenart verhindert werden kann.
cbd_150 Nagoya (epo.de). - Am letzten Tag der Verhandlungen im Rahmen der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) in Nagoya hat Japan einen eigenen Vorschlag für ein Protokoll gegen Biopiraterie vorgelegt. Buchstäblich in letzter Minute einigten sich die Delegierten aus 193 Staaten darauf, dass die Entwicklungsländer an den Erträgen aus der Nutzung ihrer genetischen Ressourcen durch westliche Konzerne beteiligt werden sollen. Zudem sollen für den Artenschutz in den nächsten zehn Jahren rund 17 Prozent der Landfläche und zehn Prozent der Meeresfläche unter Schutz gestellt werden.
cbd_150Nagoya (epo.de). - Die Europäische Union verhindert bei den internationalen Verhandlungen über ein Biopiraterie-Protokoll im japanischen Nagoya weitere Fortschritte. Diesen Vorwurf erhebt der Evangelische Entwicklungsdienst (EED). "Nichts geben und alles nehmen entpuppt sich zunehmend als die Strategie der EU", erklärte Michael Frein, der die Verhandlungen für den EED beobachtet. Der EED fordert, dass sich die EU zum Start der Ministerrunde endlich auf die Entwicklungsländer zubewegt.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok