InWEntBonn/Quito (epo.de). - Das Abschmelzen der Andengletscher infolge des Klimawandels wird erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen für die Andenländer haben. Vor allem die Trinkwasserversorung, die Landwirtschaft und die Energiesicherheit seien gefährdet, lautet das Ergebnis einer von InWEnt organisierten Regionalkonferenz in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito.
Berlin (epo.de). - Im neu eingerichteten Stipendienprogramm Kofi Annan Fellowship in Global Governance der Freien Universität Berlin und des amerikanischen Freundeskreises Friends of Freie Universität ist der erste Stipendiumsplatz vergeben worden. Das Programm kooperiert mit der Initiative Global Compact der Vereinten Nationen. Ausgewählt wurde Christina Gradl, die an der Universität Halle-Wittenberg in Wirtschaftsethik promoviert. Die junge Wissenschaftlerin untersucht Geschäftsmodelle, mit denen Produkte für Arme zugänglich gemacht werden sollen.
WWFFrankfurt (epo.de). - Der derzeitige menschliche Konsum übersteigt die natürliche Kapazität der Erde um 25 Prozent. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergehe wie bisher, benötige der Mensch bis zum Jahr 2050 zwei Planeten, um seine Bedürfnisse nach Nahrung, Energie und Infrastruktur zu decken, heißt es im "Living Planet Report 2006", den die Umweltstiftung WWF am Dienstag in Frankfurt der Öffentlichkeit vorstellte.
Gr?nland-EisMünchen (epo.de). - Der Klimawandel könnte schneller als erwartet kritische Wendepunkte erreichen und Prozesse auslösen, die nicht mehr gestoppt werden können. Darauf weist die neueste Ausgabe der Zeitschrift natur+kosmos hin. So schmelze etwa das Grönlandeis viel schneller als bislang angenommen, und die Himalaja-Gletscher könnten bis Ende des Jahrhunderts verschwunden sein. Damit wäre die Wasserversorgung von mehreren hundert Millionen Menschen gefährdet.
Tropenwald-Zerst?rung im Amazonas. Foto: epo ArchivBerlin (epo.de). - Die Ablehnung des Urwaldschutz-Gesetzes durch die Große Koalition und die FDP im Deutschen Bundestag ist von Umweltorganisationen und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisiert worden. Dies sei eine "fatale Fehlentscheidung", erklärte Grünen-Sprecherin Cornelia Behm am Donnerstag in Berlin. Auch Greenpeace zeigte sich enttäuscht und warf der Bundesregierung Untätigkeit vor.
Muhammad Yunus. Foto: Grameen-BankOslo (epo.de). - Muhammad Yunus und die von ihm gegründete Grameen-Bank in Bangladesch erhalten den diesjährigen Friedensnobelpreis. Dies gab das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo bekannt. Das Komitee würdigte damit die Bemühungen von Yunus um "die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten". Die 1983 gegründete Grameen-Bank vergibt Mikrokredite an arme Menschen und Kleinstunternehmen, um so die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen. Der Preis ist mit rund einer Million Euro dotiert. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und NGOs begrüßten die Vergabe des Friedensnobelpreises an Yunus.
BUNDBerlin (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung sollte im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 den Klimaschutz zum Topthema machen. Hauptaufgabe sollte nach Auffassung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Durchsetzung eines zukunftsweisenden europäischen Energiekonzepts sein. Ein solches Konzept müsse ein CO2-Minderungsziel für den Zeitraum nach 2012 von mindestens 30 Prozent bis 2020 enthalten, forderte der BUND am Mittwoch in Berlin.
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