Owen HargreavesFriedrichsdorf (epo). - Zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft unterstützt der englische Nationalspieler und FC Bayern München-Star Owen Hargreaves ein Aids-Projekt des Kinderhilfswerkes World Vision im Senegal. Unter dem Motto "Zeig Aids die rote Karte!" macht der 25-Jährige sich stark für Mädchen und Jungen. "Aids ist in ganz Afrika ein drängendes Thema, und Fußball ermöglicht uns, Kinder und Jugendliche über die Gefahren der Krankheit aufzuklären, HIV-Tests zu etablieren und so langfristig die Verbreitung von Aids zu stoppen."

Protestierende Arbeiterinnen in adidas-Zulieferbetrieb in El Salvador. Foto: CCC

Münster (epo). - Der Sportartikel-Hersteller adidas, Hauptsponsor der in zwei Monaten beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, sieht sich massiven Vorwürfen gegenüber. Die Beschäftigten des adidas-Zulieferers Hermosa Manufacturing in El Salvador hätten jahrelang unter massiven Arbeitsrechtsverletzungen gelitten, erklärte die Christliche Initiative Romero (CIR) in Münster. Als die Arbeiter im Mai 2005 eine Betriebsgewerkschaft gründeten, seien sie von der Arbeit suspendiert worden. Seither protestierten die Arbeitslosen trotz massiver Einschüchterungsversuche vor den Fabriktoren.

TropenwaldRom/Maputo (epo). - In Afrika gibt es die häufigsten Waldbrände. Jahr für Jahr verliere der Kontinent durch Brandrodung und Abholzung mehr als vier Millionen Hektar Wald, gab die Organisation für Ernährung und Landwirtschafts der Vereinten Nationen (FAO) im Rahmen einer Konferenz der Afrikanischen Kommission für Forstwirtschaft und Wildtiere in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo bekannt. Hauptursache des Waldsverlustes in die Rodung von Wald für die Landwirtschaft. ? 

Net rate of forest loss in Africa second highest in the world

Waldgebiete der ErdeCuritiba/Brasilien, 31. 3. 2006 - Die 8. Vertragsstaaten Konferenz über Biologische Vielfalt (CBD), die heute im brasilianischen Curitiba zu Ende geht, ist aus der Sicht der Umweltorganisation Greenpeace "auf ganzer Linie gescheitert". Die 188 Mitgliedsstaaten seien nicht in der Lage, das Artensterben in Urwäldern und Meeren zu verringern, urteilte die Organisation. "Diese Konferenz ist wie ein großer Dampfer inmitten eines Unwetters - ohne Kapitän und ohne Treibstoff", sagte Martin Kaiser, Leiter der Greenpeace-Delegation auf der CBD. Auch der WWF bedauerte, dass keine größeren finanziellen Zusagen gemacht wurden.

Bonner ImpulseBonn (epo). - Die Veranstaltungsreihe "Bonner Impulse 2006" befasst sich in ihrer Auftaktveranstaltung am 4. April mit der Rolle der europäischen Migrationspolitik. Die dramatischen Ereignisse vor den spanischen Exklaven in Nordafrika haben den Zusammenhang von Migration und Entwicklung auf die politische Agenda und in die Schlagzeilen der Presse gebracht.
Orang Utans. Foto: WWFCuritiba (epo). - Brasiliens Präsident Luis Inacio "Lula" da Silva hat den reichen Ländern vorgeworfen, sie steuerten zu wenig Geld für den Erhalt der weltweiten Artenvielfalt bei. Es sei nicht akzeptabel, dass die ärmsten Länder der Welt, die über den größten Artenreichtum der Erde verfügten, die Last alleine zu tragen hätten, sagte Lula bei der Eröffnung des ministeriellen Teils der 8. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über biologische Vielfalt in Curitiba.
Zürich (epo). - Der Ball ist rund - diese Fussballweisheit gilt nicht erst seit dem legendären deutschen Nationaltrainer Sepp Herberger, dem der Ausspruch gemeinhin zugeschrieben wird. Denn nach den Erkenntnissen von Forschern der Universität Zürich ist der Fußballsport bereits vor 2000 Jahren in China erfunden worden. Professor Helmut Brinker von der Universität Zürich beschreibt in seinem neusten Buch die Anfänge des Fußballs und zerstört damit den Mythos, der in vielen Ländern der Erde verbreitete Sport sei in England aus der Taufe gehoben worden.
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