Tropenwald. Foto: epo-ArchivFrankfurt (epo). - Mit den Folgen der Erdöl-Förderung für Mensch und Natur in tropischen Regenwäldern wollen sich fünf Städtevertreter aus Deutschland, Österreich und Luxemburg befassen. Die Delegation reist am kommenden Montag für zwei Wochen mit dem Klima-Bündnis europäischer Städte in eine Erdölregion im Amazonasgebiet von Ecuador. Mit dabei sind der Oberbürgermeister der Stadt Konstanz, Horst Frank (B90/Grüne) und die Leiterin des Agenda 21-Büros der Stadt Hannover, Silvia Hesse.

WeltbankWashington (epo). - Die Überweisungen von Migranten aus Entwicklungsländern verringern die Armut in den Heimatländern teilweise beträchtlich. Gleichzeitig hätten vor allem die kleineren Herkunftsländer mit niedrigem Einkommen aber eine massive Abwanderung von gut ausgebildeten Arbeitskräfte zu verkraften, heißt es in einem neuen Bericht der Weltbank mit dem Titel "International Migration, Remittances and the Brain Drain". Die Überweisungen an ihre Familien hätten mitunter beträchtlich höhere Durchschnittseinkommen zur Folge, weist die Forschungsabteilung der Weltbank anhand von Fallstudien in Mexiko, Guatemala und den Philippinen nach.

Ausw?rtiges AmtMonrovia/Berlin (epo). - Die deutsche Botschaft in Monrovia (Liberia) hat ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Botschaft war vor acht Jahren aufgrund des Bürgerkrieges in dem westafrikanischen Land geschlossen worden. Mit der Wiedereröffnung am 24. Oktober wolle Deutschland einen Beitrag zum Wiederaufbau und zur Stabilisierung Liberias leisten, so das Auswärtige Amt.

Gr?nland. Foto: AWIBremerhaven (epo). - Schon im Jahr 2050 könnte das Grönlandeis rapide zu schmelzen beginnen, falls der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen nicht verringert wird. In einem heute im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichten Beitrag zeigen Wissenschaftler anhand von Modellrechnungen, dass ein theoretischer Anstieg der globalen Temperatur von drei Grad Celsius ausreichen würde, das Grönlandeis rapide abschmelzen zu lassen. "Bleibt es bei dem derzeitigen Ausstoß von Treibhausgasen in unsere Atmosphäre, könnte bereits im Jahre 2050 dieser Prozess unwiderruflich in Gang gesetzt werden", erklärte Philippe Huybrechts, einer der Autoren des Artikels und Glaziologe am Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

Pan YueHamburg (epo). - Der stellvertretende chinesische Umweltminister Pan Yue hat vor den Folgen von Raubbau und Umweltverschmutzung in seinem Land gewarnt. Ihn treibe die Sorge um, "China nicht zur Müllhalde der Welt verkommen zu lassen", sagte Pan in einem Interview mit der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit". "China muss grüner werden", forderte der Politiker.

UBA KlimaschutzkonzeptDessau (epo). - Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine weltweite Halbierung der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 gefordert. Anlässlich der Veröffentlichung der Klimaschutz-Konzeption "Die Zukunft in unseren Händen - 21 Thesen für eine Klimaschutzpolitik des 21. Jahrhunderts" des Amtes warnte UBA-Präsident Andreas Troge, von 1900 bis heute seien die durchschnittlichen Temperaturen weltweit bereits um 0,7 Grad Celsius gestiegen. Credo des Amtes sei es aber, dass eine gefährliche Störung des komplexen Klimasystems noch verhindert werden könne.

Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - "Es ist ein Skandal, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts 850 Millionen Menschen Hunger leiden." Das erklärte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich des Welternährungstages der Vereinten Nationen am 16. Oktober. Sie forderte die internationale Gemeinschaft und die Entwicklungsländer auf, ihre Anstrengungen zur dauerhaften Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion und der ländlichen Entwicklung in den Entwicklungsländern zu verstärken.

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