Hamburg (epo). - Anlässlich der am Freitag in München beginnenden 41. Konferenz für Sicherheitspolitik unter dem Motto "Frieden durch Dialog" hat Greenpeace Abrüstungsmassnahmen durch die Atommächte gefordert. Die Bundesregierung solle darauf drängen, dass die US-Atomwaffen so schnell wie möglich aus Deutschland abgezogen werden, erklärte die Organisation in Hamburg.

BMUBerlin (BMU/epo). - Durch den Ausbau erneuerbarer Energien verringern sich im Jahr 2015 die globalen Kohlendioxid-Emissionen um 1,2 Milliarden Tonnen - mehr als der gesamte CO2-Ausstoss Deutschlands im Jahr 1990. Dies ist das Ergebnis der Auswertung des internationalen Aktionsprogramms, das im Juni letzten Jahres auf der Internationalen Konferenz fuer Erneuerbare Energien - renewables 2004 - beschlossen wurde.

Frankfurt a.M./Porto Alegre (epo). - Mehr als 120.000 Menschen aus allen Teilen der Welt haben am fünften Weltsozialforum (WSF) teilgenommen, das in Porto Alegre/Brasilien zu Ende gegangen ist. Damit hat das Forum die sehr hohen TeilnehmerInnenzahlen der vergangenen beiden Jahre übertroffen. Attac zieht eine sehr positive Bilanz des WSF. "Der Ablauf und die Ergebnisse des WSF haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und viele unschätzbare Schritte vorankommen", sagte Philipp Hersel, Mitglied des bundesweiten Koordinierungskreises von Attac-Deutschland, in Porto Alegre.

TransFairKöln (epo). - Nach den Diskussionen um den Ticketverkauf für die Fußball-WM 2006 ist jetzt auch eine Debatte darüber entbrannt, welche Bälle die FIFA bei den WM-Spielen einsetzen soll. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Fairhandelsorganisation TransFair Deutschland haben die FIFA aufgerufen, bei allen WM-Spielen ausschließlich Fußbälle aus fairem Handel einzusetzen. "Wenn man an die Arbeitsbedingungen denkt, unter denen Profi-Fußbälle häufig hergestellt werden, kann einem die Lust am Fußball vergehen", sagte vzbv-Vorstand Edda Müller.

Jena (epo). - Bodenkohlenstoff reagiert sensibler auf Klimaerwärmung als bisher erwartet und liefert zusätzliches Treibhausgas in die Atmosphäre. Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte jetzt erstmals zeigen, auf welche Weise der Erdboden weltweit auf eine mögliche Klimaerwärmung reagieren würde. Die Ergebnisse lassen eine noch schnellere Erwärmung des Weltklimas erwarten als bisher angenommen.

Bremen (epo). - Die Wucht der gewaltigen Flutwelle im Indischen Ozean ist nach den Erkenntnissen von Wissenschaftlern dort abgebremst worden, wo intakte Korallenriffe und Mangrovenwälder als Schutzzone fungieren. Diese Flutkatastrophe in Südasien mache deutlich, dass der fortschreitenden weltweiten Zerstörung von Riffen und Mangroven durch Extraktion von Korallenfels, zerstörerische Fischerei, Verschmutzung, Landgewinnung und Anlagen von Garnelenteichen Einhalt geboten werden müsse, erklärte das Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) am Donnerstag in Bremen.

Richard DikauBonn (epo). - Noch immer ist das ganze Ausmaß der von einem Seebeben ausgelösten Flutkatastrophe im Indischen Ozean ungewiß - täglich steigen die amtlichen Zahlen der Opfer. Die verheerenden Folgen der als "Tsunami" bekannten Riesenwellen haben laut Professor Dr. Richard Dikau vom Geographischen Institut der Universität Bonn vor allem zwei Ursachen: Es fehlten sowohl ein Frühwarnsystem als auch geeignete Gefahren- und Risikopläne für Katastrophenfälle.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok