Lateinamerika

uno fluechtlingshilfeBonn. - Aufgrund der schwierigen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in Venezuela verlassen immer mehr Menschen das Land. Seit dem Jahr 2014 suchten bereits über 1,5 Millionen Venezolaner, also etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung Venezuelas, Schutz in den Nachbarstaaten. Aktuell seien es rund 4.000 Personen, die jeden Tag die Grenzen überqueren, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe. Die Neuankömmlinge brauchten dringend Unterkünfte, Nahrung und medizinische Hilfe.

amerika 21Caracas. - US-Vizepräsident Mike Pence hat neue Sanktionen der USA gegen Venezuela angekündigt. Diese betreffen 20 Firmen und drei venezolanische Staatsbürger, darunter einen ehemaligen Funktionär des Inlandsgeheimdienstes Sebin. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

Berlin. - Anlässlich des Staatsbesuchs des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Deutschland haben Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen deutlich stärkere Anstrengungen der kolumbianischen Regierung zur Umsetzung des Friedensvertrages gefordert. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung sei ein historischer Schritt gewesen. Doch die mangelnde Umsetzung des Friedensvertrages gerade auf Seiten der kolumbianischen Regierung gefährde den gesamten Friedensprozess, so die NGOs. 

cir logoBerlin. - Der brasilianische Saftkonzern Cutrale steht erneut wegen moderner Sklavenarbeit auf der offiziellen Liste des brasilianischen Arbeitsministeriums. Die sogenannte "schmutzige Liste“ listet Unternehmen auf, die ihre Arbeiterinnen und Arbeiter Bedingungen "analog zur Sklavenarbeit" ausgesetzt haben. Eine neue Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt katastrophale Arbeitsbedingungen auf Orangen-Plantagen in Brasilien auf.

amerika 21Caracas. - In Venezuela hat der offizielle Auftakt der Wahlkampagnen zu den Präsidentschaftswahlen am 20. Mai begonnen. Fünf Kandidaten bewerben sich um die Amtsperiode von 2019 bis 2025. Zwischen den beiden aussichtsreichsten, dem amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro und dem ehemaligen Gouverneur des Bundesstaates Lara, Henri Falcón, dürfte bei der Stimmabgabe der knapp 20 Millionen Wahlberechtigten die ihnen zugetraute Wirtschaftskompetenz den Ausschlag geben. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

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