Nahost

icrcGenf (epo.de). - Die Not der 1,5 Millionen Einwohner Gazas kann nicht durch humanitäre Hilfe gelöst werden. Die einzige nachhaltige Lösung ist die Aufhebung der Blockade durch Israel. Darauf hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Montag in Genf hingewiesen. Die Abriegelung sei eine Kollektivstrafe und verletze das humanitäre Völkerrecht, erklärte das IKRK.
crisis_group_200Berlin (epo.de). - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die israelische Militäraktion gegen Zivilisten der Hilfsflotte für den Gaza-Streifen verurteilt. Die International Crisis Group (ICG) in Brüssel sieht in dem Vorfall das tödliche Symptom einer verfehlten Isolationspolitik der internationalen Gemeinschaft gegenüber Gaza.
freegazaBerlin (epo.de). - Die Erstürmung einer Hilfsflotte für den Gaza-Streifen durch israelische Kommandoeinheiten ist international auf Entsetzen gestoßen. Bei der Militäraktion waren am frühen Montag morgen nach Informationen des israelischen Fernsehens mindestens neun Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die sechs Schiffe sollten Hilfsgüter und Baumateralien in den Gaza-Streifen bringen, der von Israel seit der Machtübernahme durch die Hamas 2007 blockiert wird.  
rog_logo_neuBerlin (epo.de). - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die wachsende Anzahl körperlicher Angriffe auf Journalisten im Westjordanland durch israelische Soldaten kritisiert. In den vergangenen zwei Wochen hätten Angehörige der israelischen Armee mindestens drei palästinensische Journalisten attackiert sowie einen palästinensischen und einen israelischen Journalisten festgenommen, berichtete die Organisation in Berlin.
jordan_wmc_bjorgen_150Berlin (epo.de). - Nach einer Studie der Umweltorganisation Friends of the Earth Middle East (FoEME) sind vom ursprünglichen Flussvolumen des Jordans nur noch zwei Prozent übrig. Der "heilige" Fluss im Nahen Osten droht auszutrocknen. Was den Unteren Jordan noch am Leben halte, seien ungeklärte Abwässer, Oberflächenwasser aus der Landwirtschaft und Salzwasser, das aus Salzwasserquellen nahe dem See Genezareth in den Jordan gelenkt wird. 50 Prozent der Biodiversität des Flusses sind bereits zerstört.
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