Migration

venro Berlin. - Ein deutsches Einwanderungsgesetz muss sowohl den Zugewanderten als auch ihren Herkunftsländern und Deutschland nutzen. Das hat der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Donnerstag gefordert. Diese Chance eröffne sich, wenn Einwanderung entwicklungspolitisch sensibel gestaltet werde und gleichzeitig der deutsche Arbeitsmarkt profitiere.

savethechildrenBerlin. - Die bayerische Landesregierung setzt mitten im Landtagswahlkampf ein Signal und eröffnet am Mittwoch die ersten sogenannten Ankerzentren in Deutschland. Während andere Bundesländer noch zögern oder schon erklärt haben, nicht mitmachen zu wollen, bleibt Bayern trotz breiter Kritik an den Großunterkünften bei seiner Linie. Die Kinderrechtsorganisation Save the Children erklärte aus Anlass der Umwidmung mehrerer Erstaufnahmeeinrichtungen: "Ankerzentren sind kein Ort für Kinder und Familien."

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) rechnet damit, dass die Anzahl von Flüchtenden aus Marokko nach Spanien weiter steigt. Der Grund dafür sei, dass das marokkanische Königshaus die "Repression gegen die Protestbewegung Hirak im Rif-Gebirge offenbar nicht beenden" wolle, erklärt die Menschenrechtsorganisation am Montag in Göttingen.

unhcr Berlin. - Vor der am Mittwoch in Kraft tretenden neuen Regelung zum Familiennachzug von subsidiär Geschützten hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) vor einem bürokratisierten und intransparenten Verfahren gewarnt. "Die Umsetzung wird schwierig, weil die Auswahlkriterien so komplex sind. Es steht zu befürchten, dass sich die Verwaltungsverfahren lange hinziehen werden", sagte Dominik Bartsch, der Repräsentant des UNHCR in Deutschland.

Berlin. - Angesichts von mehr als 600 Todesfällen im Mittelmeer in den vergangenen vier Wochen haben die Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen die "Behinderung der Seenotrettung durch europäischen Regierungen" kritisiert. Anlass ist das Treffen der EU-Innenminister zu Beratungen über die Flüchtlingspolitik am Donnerstag in Innsbruck.

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