Weltwirtschaft

WTOBrüssel/Berlin (ots) - Das jüngste Angebot der Europäischen Union für den Agrarsektor ist nach Ansicht der internationalen Hilfsorganisation Oxfam ein "Hoffnungsschimmer". Der Vorschlag könne die festgefahrenen Handelsgespräche möglicherweise reaktivieren, erklärte Oxfam mit Blick auf das im Dezember Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong.

ILOBerlin/Genf (epo). - Afrika, Europa und Amerika sind nach einer Studie der International Labour Organisation (ILO) die Verlierer nach dem Auslaufen des Welttextilabkommens, während kleinere asiatische Entwicklungsländer nicht die erwartet hohen Einbußen hinnehmen mussten. China und Indien verzeichneten laut ILO starke Zugewinne, die aber bereits wieder abgeschwächt worden seien.

CGAPMünchen (epo). - Der Mikroversicherungssektor spielt eine wichtige Rolle bei der Armutsbekämpfung. So lautet das Fazit der internationalen Mikroversicherungs-Konferenz "Making insurance work for the poor. Current practices and lessons learnt" vom 18. bis 20. Oktober 2005 in Hohenkammer. Veranstaltet wurde die Konferenz von der Münchener Rück Stiftung gemeinsam mit der Initiative "Consultative Group to Assist the Poor" (CGAP).

Gerechtigkeit jetztBonn (epo). - Das Aktionsbündnis "Gerechtigkeit jetzt!" hat das Scheitern der Verhandlungen des Allgemeinen Rats der Welthandelsorganisation WTO in Genf begrüßt. "Nun steht die WTO mit leeren Händen da", kommentierte Susanne Luithlen, Koordinatorin des Aktionsbündnisses, den Ausgang der Genfer Gespräche. Der Vorbereitungsprozess für die WTO-Ministerkonferenz, die vom 13. bis zum 18. Dezember 2005 in Hongkong stattfinden wird, sei damit in eine Sackgasse geraten. "Für die allermeisten Entwicklungsländer war in Genf ohnehin kein Blumentopf zu gewinnen", so Luithlen.

WTOGenf/Bonn (epo). - Nach dem Scheitern der Sitzung des Allgemeinen Rates im Juli ist am Donnerstag auch die Oktober-Sitzung der Welthandelsorganisation (WTO) ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Vorbereitungen für die WTO Ministerkonferenz vom 13.-18. Dezember in Hongkong hätten damit einen schweren Schlag erlitten, erklärte der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in Bonn. Vermutlich werde man bis Mitte November eine Einigung darüber suchen, was auf der Hongkong-Konferenz überhaupt noch erreicht werden kann.

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