Armutsbekämpfung

GTZEschborn (epo). - In einem Pilotprojekt in Sambia versucht die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag des Entwicklungsministeriums (BMZ), die Armut durch Bargeldtransfers zu lindern. Das seit zwei Jahren laufende Pilotvorhaben zeige, dass mit dem Geld auch Investitionen getätigt und die Dorfgemeinschaften entlastet werden, so die GTZ. Auch andere Geber wollen das Modell aufgreifen.

UNFPAHannover/Berlin (epo). - Gleichberechtigung und Familienplanung sind nach einem neuen Bericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) entscheidend im Kampf gegen die Armut. Der "Weltbevölkerungsbericht 2005" wurde am Mittwoch vom UNFPA, der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin vorstellt.

ArmutskampagneBerlin/Bonn (epo). - Die deutsche Musikwirtschaft unterstützt die Kampagne "Deine Stimme gegen Armut" deutscher NRO. "Die weltweite Armutsbekämpfung ist ein wichtiges Ziel der Staatengemeinschaft und fordert Engagement und Solidarität", erklärte Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, am Mittwoch in Berlin. Logos und Banner sollen künftig auf Firmen- und Künstlerwebseiten zu sehen sein. Viele Musikfirmen wollen das Kampagnenlogo in die CD- und DVD-Cover integrieren. Weitere Maßnahmen wie die Integration in Werbespots und die Präsentation im Rahmen von Konzerten werden zurzeit mit allen Beteiligten geprüft.

faoNew York/Rom (epo). - Die Welternährungsorganisation FAO hat die in New York versammelten Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, zu ihren Verpflichtungen zur Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015 zu stehen. Die in Rom ansässige UN-Organisation forderte eine "angemessene Finanzierung" der Aktionen und Programme zur Förderung der ländlichen Entwicklung und zur Verringerung der Armut und rief dazu auf, "den verletztlichsten Menschen einen direkten Zugang zu Nahrung zu verschaffen".

GTZNew York/Eschborn (epo). - Der Beitrag von Umwelt- und Ressourcenschutz für die Armutsminderung in Entwicklungsländern steht im Mittelpunkt zweier hochrangig besetzter Veranstaltungen in New York, die parallel zum UN-Gipfel stattfinden. Organisiert werden die Veranstaltungen von der Initiative "Poverty Environment Partnership" (PEP), einem Zusammenschluss von über 30 internationalen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Das BMZ ist seit 2003 Mitglied von PEP und wird in der Initiative von der Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) vertreten.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok