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gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Rücktritt des Premierministers von Äthiopien mehr Reformen, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in dem Land am Horn von Afrika gefordert. "Auch die Ausgrenzung der Oromo und Amhara muss endlich enden, wenn das Land nach Jahren der Proteste endlich zur Ruhe kommen soll. 61 Prozent der Bevölkerung wurden missachtet und diskriminiert, das schürte Konflikte", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

malteser internationalKöln. - Malteser International geht davon aus, dass die aus Myanmar geflüchteten Rohingya noch viele Jahre in Bangladesch bleiben werden. "Sie haben in Myanmar gravierende Menschenrechtsverletzungen erfahren. Ihre Dörfer im nördlichen Staat Rakhine wurden zerstört und abgebrannt. Fast jeder der Geflüchteten im Camp hat mehrere Angehörige verloren", sagte Cordula Wasser, Leiterin der Asienabteilung von Malteser International. Zudem drohten dem riesigen Flüchtlingscamp in Cox's Bazar in Bangladesch mit dem kommenden Monsun Überschwemmungen und Schlammlawinen.

amerika 21Ciudad Bolívar. - In Venezuela sind 18 Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften nahe der Goldmine Cicapra de Guasipati im südöstlichen Bundesstaat Bolívar getötet worden. Nach offiziellen Angaben waren die 17 Männer und eine Frau illegale Goldgräber. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Mittwoch berichtet. 

careBonn. - Angesichts der eskalierenden Kampfhandlungen in Idlib und Ost-Ghuta in den letzten Tagen hat die Hilfsorganisation CARE am Freitag davor gewarnt, dass sich die Situation für syrische Familien dramatisch verschlechtert. Mit Nachdruck unterstützt CARE die Forderung der Vereinten Nationen, eine mindestens einmonatige Waffenruhe einzuhalten, damit dringend benötigte Nothilfe für hunderttausende von Menschen organisiert werden kann. 

worldvisionFriedrichsdorf. - Mehr als 200 Kindersoldaten sind am Mittwoch im südsudanesischen Yambio freigelassen worden. Zwei bewaffnete Gruppen hatten insgesamt fast 700 Jungen und Mädchen in dem Bürgerkriegsland zuvor zwangsrekrutiert. Das hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision berichtet. Sie wird sich jetzt um die Freigelassenen kümmern. Auch die anderen zwangsrekrutierten Kinder sollen in den kommenden Tagen freikommen.

amerika 21Mexiko-Stadt. - Der designierte linke Präsidentschaftskandidat Andrés Manuel López Obrador hat vor wenigen Tagen als Teil einer Initiative gegen die massive Korruption in Mexiko seine Kandidaten für die Ämter der Generalstaatsanwaltschaft präsentiert. Zugleich stellte er Reformvorschläge zur Korruptionsbekämpfung vor. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag berichtet.

Berlin. - Internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Aktion gegen den Hunger, International Rescue Committee, Norwegian Refugee Council und Save the Children, haben am Montag einen neuen Bericht zur Situation in Syrien veröffentlicht. Darin warnen sie davor, dass Hunderttausende Flüchtlinge trotz anhaltender Gewalt und Bombardierungen in diesem Jahr zu einer Rückkehr nach Syrien gezwungen werden könnten. 

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