1for7billion

New York. – Für den Posten des obersten Verwaltungsbeamten der Vereinten Nationen, den UN Generalsekretär, gibt es keine Stellenbeschreibung. Es gibt keine Kampagnenregeln und keine Liste von Qualifikationen für den Job. Das wichtigste Kriterium ist, dass der Kandidat den Weltmächten gefällt. So sieht es der Zusammenschluss von mehreren NGOs, der sich "1 for 7 Billion" nennt.

Die Gruppe, gegründet von Avaaz, der United Nations Association UK und dem Institute for Global Policy des World Federalist Movement, hat die globale Kampagne 1 for 7 Billion ins Leben gerufen, um den "besten UN General Sekretär zu finden".

Nach Angaben des Bündnisses, dem sich unter anderem auch Amnesty International und CIVICUS angeschlossen haben, spielt der UN Generalsekretär eine wichtige Rolle in der Lösung der globalen Probleme. "It is vital that the best person is chosen for the job. But the selection process is secretive and outdated. Just five countries hold sway over a decision that affects us all. This must change.The world needs good leadership. Help us get the Secretary-General we need."

Die Gruppe kritisiert, dass, obwohl die gesamte Weltbevölkerung von der Wahl des Generalsekretärs betroffen ist, die Entscheidung im Hinterzimmer gefällt werde. Laut 1 for 7 Billion hatten die Vereinten Nationen ausgezeichnete Beamte, allerdings nicht dank des Auswahlverfahrens. Die Suche nach dem am wenigsten zu beanstandenden Kandidaten und dem kleinsten gemeinsamen Nenner werde den UN-eigenen Prinzipien nicht gerecht.

Im Jahr 2016 wird ein neuer Generalsekretär ernannt. Das Bündnis möchte die Gelegenheit nutzen, die Staaten zu einem faireren und transparenteren Auswahlverfahren aufzurufen.

Die New York Times berichtete, dass die Erfolgsaussichten unklar seien. Das Auswahlverfahren hat sich seit fast 70 Jahren nicht geändert. Bisherige Versuche den Auswahlprozess zu öffnen, sind gescheitert. Die neue Kampagne hofft, darauf vor allem durch Social Media Einfluss zu gewinnen.

Quelle: 1for7billion.org 


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