MisereorAachen (epo). - Bei seiner Winter-Sitzung hat die Bischöfliche Kommission MISEREOR 833 Projekte in Höhe von mehr als 86 Millionen Euro bewilligt. Der Kommissions-Vorsitzende Erzbischof Werner Thissen äußerte sich besorgt über das jüngste Erdbeben im afghanischen Hindukuschgebiet und in Nordpakistan. In der Nacht vom Montag auf Dienstag war es erneut zu schweren Erdstößen gekommen, die auch die durch das verheerende Erdbeben am 8. Oktober verwüsteten pakistanischen Städte Balakot, Peshawar, Abbottabat und Muzaffarabad getroffen hatten.

"Erneut ist eine Region betroffen, in der bereits im Oktober zehntausende Menschen ums Leben gekommen sind. Hunderttausende sind nach wie vor obdachlos und versuchen in Behelfsunterkünften den harten Winter zu überstehen", erklärt Erzbischof Thissen. "MISEREOR-Partner arbeiten unter Hochdruck, um für 700 Familien Unterkünfte zu bauen, damit die Menschen vor Nässe und Schnee geschützt sind. MISEREOR werde sein Möglichstes tun, um die Partnerorganisationen weiter zu unterstützen und die Hilfe fortzuführen, sagte Thissen.

Die Bischöfliche Kommission MISEREOR tagt zweimal im Jahr und entscheidet unter anderem über neue Projektvorhaben. Insgesamt wurden seit der letzten Sitzung im Juni 833 Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika in Höhe von über 86 Millionen Euro bewilligt, darunter 12 Millionen Euro für laufende Tsunami-Vorhaben und mehr als 600.000 Euro an Mitteln für die Erdbebenkatastrophe in Pakistan.

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