eine welt stadt berlinBerlin. - Die 110 im Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen haben die Berliner Parteien vor den im September stattfindenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus zu landesentwicklungspolitischen Themen befragt. Nun liegen die Antworten der Parteien vor. "Die nächste Legislaturperiode könnte den Antworten nach endlich Fortschritte für die Eine Welt Stadt Berlin bringen, in der Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit die Politik bestimmen", so Narcisse Djakam, Sprecher des BER.

Die Antworten von SPD, CDU, Grünen und Linke zeigen nach Auffassung des BER: "Entwicklungspolitik auf Landesebene ist Voraussetzung für eine internationale und offene Metropole, die Berlin vorgibt zu sein. Ob Klimakrise oder Zuwanderung, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion oder Bildung für nachhaltige Entwicklung und gegen Rassismus – globale Herausforderungen werden hier gelöst, in Deutschland, in den Bundesländern, somit auch in Berlin."

Die Antworten zeigen laut BER aber auch, dass Entwicklungspolitik in Berlin bessere Strukturen braucht. "Besonders gefreut hat uns das einhellige Bekenntnis zur Unterstützung des Landes für das längst überfällige Eine Welt-Zentrum", sagte Djakam. Diese sei zwar schon im aktuell gültigen Koalitionsvertrag verankert, "passiert ist aber nichts. Dies muss sich jetzt ändern. Wir werden die Parteien an Ihre Aussagen erinnern."

Bei aller Einhelligkeit zeigen die Antworten der Parteien aber auch deutliche Differenzen, was die Umsetzung konkreter Schritte angeht. Die Antworten und eine Zusammenfassung des Wahlchecks finden sich unter http://eineweltstadt.berlin/aktionen/wahlcheck-2016/

Quelle: www.eineweltstadt.berlin 


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