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bmzBerlin. - Ab Mitte September können sich Rückkehrer in Marokko bei der Jobsuche beraten lassen. Mit deutscher Unterstützung wird in Casablanca ein Migrationsberatungszentrum eröffnet. Neben Angeboten für Rückkehrer informieren die Mitarbeiter auch die lokale Bevölkerung über Beschäftigungsmöglichkeiten im eigenen Land. Das Zentrum berät auch über Gefahren illegaler Migration und zeigt zudem legale Migrationsmöglichkeiten nach Deutschland auf.

Entwicklungsminister Gerd Müller sagte: "Niemand, der freiwillig nach Marokko zurückkehrt, soll sich zuhause als Verlierer fühlen. Gemeinsam mit unseren marokkanischen Partnern bieten wir konkrete Unterstützungsangebote für Rückkehrer und Menschen, die aus Perspektivlosigkeit das Land verlassen wollen."

Als erste Anlaufstelle vor Ort vermittelt das Zentrum Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten in Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Das Angebot reicht von Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogrammen über die Förderung von Existenzgründungen bis hin zur Begleitung bei der Jobsuche. Damit schafft die Bundesregierung Bleibeperspektiven im Heimatland, beugt illegaler Migration vor und trägt zu einer Reintegration von Rückkehrern bei. Das BMZ investiert in Projekte, die gezielt für Rückkehrer geöffnet werden, zusätzlich 10 Millionen Euro.

Im März dieses Jahr hatte Bundesminister Müller bereits ein Migrationsberatungszentrum in Tunesien eröffnet. Weitere sollen in den kommenden Monaten in Nigeria, Ghana und Senegal eröffnet werden. Erfahrungen mit solchen Zentren hat das BMZ in Pristina in Kosovo gesammelt, das im Mai 2015 eröffnet wurde.

Informationen für Rückkehrinteressierte in Deutschland bietet in mehreren Sprachen die Internetseite build-your-future.net/. Außerdem informieren bundesweit Reintegrations-Scouts über Rückkehrmöglichkeiten. Sie arbeiten vor Ort eng mit  Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie Städten und Gemeinden zusammen.

Quelle: http://www.bmz.de


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