Berlin. - Ein ungewöhnlich harter Winter mit heftigen Schneefällen hat in Teilen Afghanistans die ohnehin schwierige humanitäre Situation weiter verschärft und zahlreiche Todesopfer gefordert. Das Auswärtige Amt (AA) stellt kurzfristig aus Mitteln der humanitären Hilfe 394.000 Euro für die Winternothilfe bereit. 
 Wie das AA weiter mitteilte, hat die Organisation World Vision Deutschland e.V. 300.000 Euro für die Versorgung der Menschen in der schwer zugänglichen Provinz Ghor mit Medikamenten und Proteinkeksen erhalten. Der Malteser Hilfsdienst wurde mit rund 48.600 Euro unterstützt, um an über 200 Flüchtlingsfamilien in Kabul Lebensmittel, Decken, Öfen und Stoff für Winterkleidung zu verteilen.

Bereits zu Jahresbeginn hatte die Außenstelle der deutschen Botschaft in Herat in Zusammenarbeit mit dem afghanischen Roten Halbmond Nahrungsmittel für mehr als 1.800 Familien beschafft. Für rund 45.500 Euro wurden Reis und Öl zur Verfügung gestellt.

In zwei weiteren Projekten mit den Organisationen Afghanisch-Deutscher Ärzteverein und Afghanistan-Hilfe Wenden e.V. wurden für 33.000 Euro Medikamente für Kliniken in Jalalabad und Kahdestan bereit gestellt.

 Auswärtiges Amt   


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