faire wocheBerlin (epo.de). - Zur Halbzeit der Fairen Woche 2006 hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) zur Unterstützung des Fairen Handels aufgerufen: "Wer fair gehandelte Produkte in den Einkaufswagen legt oder im Weltladen kauft, unterstützt unmittelbar das Einkommen armer Kleinbauern in Entwicklungsländern. Wer sich für fair gehandelte Produkte entscheidet, hilft mit, dass Kinder in den ärmsten Ländern der Welt in die Schule gehen können und Arztbesuche möglich werden. Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen die Chancen des Fairen Handels erkennen und nutzen."

Schon heute profitierten mehr als eine Million Menschen in den Entwicklungsländern vom Fairen Handel. Rechne man die Familienangehörigen hinzu, seien es sogar rund fünf Millionen Menschen. "Ich bin mir sicher: Trotz der hohen Zuwachsraten in den letzten Jahren können wir in Deutschland beim Fairen Handel noch weiter zulegen. Das zeigt der Blick in unsere europäischen Nachbarländer", so die Ministerin.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt den Fairen Handel in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2006 mit insgesamt 7,8 Mio. Euro. Im Mittelpunkt steht dabei die Information der Verbraucherinnen und Verbraucher, die Förderung der Einführung neuer fairer Produkte und die Unterstützung der internationalen Strukturen im Fairen Handel.

Die Faire Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto "Fairness verbindet". Sie findet noch bis zum 30. September 2006 statt. Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul hat die Schirmherrschaft übernommen.

BMZ


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