World VisionFriedrichsdorf (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und World Vision Deutschland haben in Friedrichsdorf eine intensive Zusammenarbeit bei Wiederaufbau- und Bildungsprojekten in Sri Lanka vereinbart. Mit dieser Zusammenarbeit wollen beide Partner öffentliche und private Mittel für die Tsunami-Hilfe bündeln und Synergie-Effekte nutzen.

"Die GTZ setzt im Auftrag der Bundesregierung Vorhaben um, die auch unseren Schwerpunkten entsprechen. In diesen Rahmen fügen wir Bausteine ein, um noch mehr Dörfern zu einer guten Infrastruktur und den von der Flut geschädigten Menschen zu einem soliden Einkommen verhelfen zu können", sagte Günther Bitzer, Direktor von World Vision Deutschland, am Mittwoch (22. Juni) in Friedrichsdorf.

GTZ und World Vision wollen im Norden (Jaffna und Mullaitivu), Osten (Trincomallee und Batticaloa) und Süden (Hambantota) vor allem kleineren und mittleren Unternehmen wieder auf die Beine helfen. Aber auch Häuser und Straßen sollen wieder instandgesetzt werden. Zudem würden Bildungsprogramme in Schulen zur Katastrophenvorsorge eingeführt. Es gelte vor allem, Handwerksbetriebe, kleine Industrieunternehmen und die Verwaltungen nachhaltig zu stärken.

"Wenn wir Häuser bauen, bilden wir auch gleich Maurer mit aus", sagte Günter Dresrüsse, der zuständiger Bereichsleiter für Asien bei der GTZ. Diesen Ansatz fand auch der für Sri Lanka zuständige World Vision-Mitarbeiter Berthold Schirm bei einem Besuch vor Ort überzeugend. Eine von World Vision in Batticaloa eingerichtete Modellfarm stieß umgekehrt auf großes Interesse bei der GTZ. "Anstatt den Aufbau einer neuen Modellfarm zu unterstützen, können wir die Bauern in dieser Region genauso gut dort schulen", entschied der örtliche GTZ-Vertreter.

"Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen staatlicher und nicht-staatlicher Hilfe ist gerade in den von der Flutkatastrophe heimgesuchten Gebieten von Vorteil", sagte Dresrüsse bei der Vertragsunterzeichnung. "Die Regierungen werden von Koordinationsaufgaben entlastet, der Wiederaufbau kommt schneller voran und die Mittel werden effizienter eingesetzt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit World Vision".

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