MITCambridge (epo). - Tropische Wirbelstürme haben in den vergangenen 30 Jahren an Intensität und Zerstörungskraft beträchtlich zugenommen. Zumindest zum Teil sei dies auf die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung zurückzuführen, so der Meteorologe Kerry Emanuel vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einer neuen Studie.

Emanuel prognostiziert in seiner Untersuchung einen "substantiellen Anstieg" der Zahl der Opfer und der Schäden durch Hurricanes im 21. Jahrhundert. Verursacht werde dies durch ein empirisch nachgewiesenes Anwachsen der Intensität tropischer Wirbelstürme und eine wachsende Bevölkerungsdichte in den Küstengebieten.

Emanuel analysierte Daten über Hurricanes seit der Mitte des 20. Jahrhunderts. Er kam zu dem Ergebnis, die Energie dieser Stürme habe sowohl im Nordatlantik als auch im Nordpazifik seit Mitte der 70er Jahre beträchtlich zugenommen. In den letzten 50 Jahren seien Dauer der Stürme und Windgeschwindigkeiten um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Zuwächse korrespondierten mit dem Anstieg der durchschnittlichen Oberflächentemperatur der tropischen Ozeane, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sei.

MIT


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