Humanitäre Hilfe

worldvisionFriedrichsdorf. - Am 26. und 27. Mai findet in Italien das Gipfeltreffen der G7 statt. Angesichts der 20 Millionen Menschen, die in Afrika akut von Hunger bedroht sind, hat die Hilfsorganisation World Vision die Staats- und Regierungschefs der sieben reichsten Industrienationen dazu aufgerufen, ihre Versprechungen vom UN-Gipfel 2015 in New York umzusetzen und dafür zu sorgen, dass niemand mehr hungern muss.

oxfamBerlin. - In Jemen, Somalia, Nigeria und Südsudan drohen bis zu 30 Millionen Menschen zu verhungern. Deswegen müssen die G7-Staaten ihre Nothilfe dringend von derzeit insgesamt 1,7 auf mindestens 2,9 Milliarden US-Dollar erhöhen. Dies fordert Oxfam im Vorfeld des Treffens der Staats- und Regierungschefs im sizilianischen Taormina. Die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation warnt: Ohne ein sofortiges und entschlossenes Handeln wird die Krise außer Kontrolle geraten.

zentralafrikanische republik lage 150Bria. - Nachdem die schweren Kämpfe mit vielen Toten in der Stadt Bangassou Anfang vergangener Woche aufhörten, kam es in der Stadt Bria zu neuer Gewalt zwischen Selbstverteidigungsgruppen und Bewaffneten der Ex-Séléka-Koalition. Das hat Ärtze ohne Grenzen am Montag berichtet.

jemen lageSanaa. - Die internationale Hilfsorganisation CARE hat am Dienstag vor einer weiteren Ausbreitung der Cholera im Jemen gewarnt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bereits mehr als 50 Menschen an den Folgen der Durchfallerkrankung gestorben, insgesamt wird von etwa 2500 Erkrankten ausgegangen. Zerstörte Krankenhäuser, fehlender Zugang zu medizinischer Hilfe sowie sauberem Wasser bedrohen das Leben tausender Menschen.

Bangui. - Following intense fighting that broke out in Bangassou (Mbomou Province) in the Central African Republic, Médecins Sans Frontières (MSF)/Doctors Without Borders is calling on all parties to agree to a ceasefire in order to access wounded people in urgent need of life-saving medical care.

unicef neu 150London. - Anlässlich der am Donnerstag in London stattfindenden internationalen Somalia Konferenz hat UNICEF dazu aufgerufen, eine erneute Hungersnot am Horn von Afrika zu verhindern. 90 Prozent der Kinder in Somalia, die in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von UNICEF wegen schwerer akuter Mangelernährung behandelt wurden, konnten gerettet werden. Die internationale Hilfe müsse deshalb weiterhin massiv ausgeweitet werden.

diakonieBerlin. - Um eine Hungerkatastrophe in Somalia zu verhindern, müssen die Geberländer die finanziellen Mittel sofort und deutlich aufstocken. "Fast jede Woche erleben wir derzeit eine Geberkonferenz für eines der ostafrikanischen Länder. Die dramatische Hungerkrise war seit fast zwei Jahren vorhersehbar, doch nahezu nichts wurde getan", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel von der Diakonie Katastrophenhilfe vor der am Donnerstag stattfindenden Geberkonferenz für Somalia in London. "Hungerflüchtlinge kommen nicht bis Europa – und damit offensichtlich auch nicht auf dessen Tagesordnung."

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