g20 hh 2017Berlin. - Klimaschutz ist eines der zentralen Themen des G20-Gipfels in Hamburg. Die 20 führenden Wirtschaftsnationen verantworten 75 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes - Tendenz steigend. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR haben daher im Vorfeld des G20-Treffens deutlich mehr Anstrengungen gefordert, insbesondere von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Als Vorsitzende der G20 müsse sie die Regierungen zu einem Signal für den klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung bewegen und im eigenen Land mit dem Kohleausstieg vorangehen, erklärten die Verbände.

pro asyl logo 200Berlin. - Anlässlich der letzten Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestags vor der Sommerpause am Mittwoch hat PRO ASYL eindringlich an die Regierungsfraktion appelliert, die Blockadestrategie in Sachen Familiennachzug zu beenden. Es handelt sich um die letzte Möglichkeit, die 2016 vorgenommene Einschränkung des Familiennachzuges zu subsidiär geschützten Flüchtlingen zurückzunehmen und über die entsprechenden Anträge der Oppositionsfraktionen abzustimmen.

Zürich. - Nicht erst seit der UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane anfangs Juni weiss man um die desaströsen Auswirkungen von Plastik auf die Weltmeere. Milliarden von Plastikteilen schwimmen in den Ozeanen. Hinlänglich bekannt sind auch deren Auswirkungen: Meerestiere verschlucken sie oder verfangen sich darin, um dann qualvoll zu verenden. Weniger bekannt sind dagegen die Folgen von kleinsten Plastikteilchen, so genannte Mikroplastik. Forscher aus der Schweiz haben nun begonnen zu untersuchen, wie und woraus Mikroplastik überhaupt erst entsteht.

care neuBerlin. - Eine neue Studie der internationalen Hilfsorganisation CARE, die am Montag veröffentlicht wurde zeigt gravierende Lücken in der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens durch die G20-Staate auf. Im Vorfeld des G20-Gipfels Anfang Juli sollten die teilnehmenden Staaten dringend Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel stärker vorantreiben, fordert CARE.

misereorBerlin. - Anlässlich des am 28. Juni 2017 in Berlin beginnenden "Global Forum on Migration and Development" hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ihre Rolle als Gastgeberin zu nutzen und den internationalen Verhandlungsprozess zu einem verbindlichen globalen Übereinkommen zu Migration voranzubringen.

Aachen. - Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

pro asyl logo 200Berlin. - PRO ASYL hat am Donnerstag gefordert, die Medienberichten zufolge bevorstehende Abschiebung nach Afghanistan zu stoppen. "Es ist unfassbar und unerträglich, dass entgegen aller Fakten der nächste Flieger starten soll", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. PRO ASYL fordert, dass zunächst das Auswärtige Amt einen neuen Lagebericht zu Afghanistan vorlegt, bevor Fakten geschaffen und Menschen in eine lebensgefährdende Situation abgeschoben werden.

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