Entwicklung

uno fluechtlingshilfeBonn. - Millionen syrische Flüchtlinge und Vertriebene müssen bereits den siebten Kriegswinter in Zelten, heruntergekommenen und ungeheizten Gebäuden oder anderen Notunterkünften überstehen. Der drohende Frost, Schneefälle, Dauerregen oder Stürme bedrohen  Gesundheit und Leben zahlloser Menschen in den Krisengebieten des Nahen Ostens. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat für rund vier Millionen syrische und irakische Flüchtlinge und Vertriebene die Winterhilfe gestartet. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UNHCR, unterstützt dieses Engagement.

luecking michelKöln. - Neue Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e.V. wird ab 1. April 2018 Dr. Claudia Lücking-Michel. Sie folgt dem langjährigen Geschäftsführer Michael Steeb nach, der in den Ruhestand treten wird. Die promovierte Theologin (55) war bisher Abgeordnete des Deutschen Bundestages, wo sie insbesondere entwicklungspolitisch relevante Themen bearbeitete und mitgestaltete.

malteser internationalKöln. - Malteser International warnt vor einer weiteren Verschärfung der Hungerkatastrophe im Südsudan. "Wenn die Weltgemeinschaft nicht Nothilfe leistet, wird es zu einer noch größeren Hungerkatastrophe kommen. Schätzungen des Frühwarnsystems für Hunger im Südsudan zufolge werden davon sechs Millionen Menschen betroffen sein. Das ist jeder zweite Südsudanese", sagte Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International.

jemen Bonn. - Ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, hat von allen beteiligten Konfliktparteien im Jemen einen sofortigen Waffenstillstand in Sanaa gefordert. Der eskalierende Konflikt zwinge die Zivilbevölkerung in eine Falle und verschärfe die bereits katastrophale humanitäre Situation, erklärten die Organisationen am Dienstag.

wvFriedrichsdorf. - Am "Internationalen Tag des Entwicklungshelfers" (5. Dezember) gedenken die Vereinten Nationen der vielen Tausend Entwicklungshelfer, die unter widrigen Umständen den Menschen in den ärmsten Ländern der Welt helfen. "Sie sind die wahren Fluchtursachen-Bekämpfer", erklärte Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. "In Europa und vielen reichen Ländern verzeichnen wir in den vergangenen Jahren eine Zunahme der Flüchtlingszahlen. Nachhaltige Projektarbeit kann helfen, Menschen in ihren Heimatländern eine Perspektive zu verschaffen."

cbmBensheim. - Weltweit leben rund eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, der Großteil von ihnen in Entwicklungsländern. Trotz aller anders lautenden Selbstverpflichtungen der Staaten haben behinderte Menschen oftmals schlechtere Bildungschancen als Menschen ohne Behinderung und verfügen über kein oder nur ein geringes Einkommen. Ein Teufelskreis droht, denn Armut wiederum begünstigt Krankheiten und bleibende Beeinträchtigungen. Darauf weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hin. 

venro Berlin. - In der Weihnachtszeit ist die Bereitschaft groß, Geld für einen guten Zweck zu geben. Die Fülle an Spendenorganisationen ist unüberschaubar. Keine leichte Entscheidung für viele Menschen, wem sie ihr Geld anvertrauen können. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) bietet Orientierung mit fünf Tipps zum richtigen Spenden. Transparenz über Einnahmen und Ausgaben von Hilfsorganisationen ist dabei Dreh- und Angelpunkt. Alle 128 VENRO-Mitgliedsorganisationen haben sich dazu in einem Kodex verpflichtet.

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