Kultur

Berlin (epo). - Hunderte Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul in Berlin das Projekt "WM Schulen - Fair Play for Fair Life" gestartet. 204 Schulen aus ganz Deutschland erhielten per Los ein FIFA-Land als Partner. "Vom Fußball fürs Leben lernen" ist das Ziel des Projekts. Die Schülerinnen und Schüler sind bis zur Fußball-Weltmeisterschaft Botschafter für ihr Partnerland. Und sie lernen im Unterricht alles über die Themen "Fair Play" und "Fair Life". Deutschland als 205. Mitglied des Weltfußballverbands FIFA wird von einer Schule in Südafrika vertreten.

Düsseldorf (epo). - Eine interessante Gegenüberstellung von Studiofotografie und freien künstlerischen Arbeiten ermöglicht zur Zeit die Ausstellung "Flash Afrique" im Düsseldorfer NRW-Forum mit sechs Fotografen aus Westafrika, die von der Kunsthalle Wien übernommmen wurde. Der Untertitel der Schau "Kunst aus westafrikanischen Metropolen" ist allerdings etwas großspurig geraten. Denn tatsächlich stammen die Künstler aus genau drei Metropolen: Dakar, Abidjan und Bamako. Mit dem Stichwort Metropolen, greift der Titel das Thema Urbanität und Marginalisierung auf, das in der aktuellen westlichen Kunstszene zur Zeit en vogue ist.

Erst seit einem Jahr veranstaltet das Völkerkundemuseum Rautenstrauch-Joest in Köln in Ergänzung zu seinen ethnologischen Sammlungen Ausstellungen zeitgenössische afrikanische Kunst. Man könnte meinen, dies widerspreche sich. Ist doch ein zeitgenössischer Künstler immer auch ein globaler Künstler, dessen Bezug zu seiner Zeit und in seinen Zeitgenossen liegt.

Wenige Kilometer von Nairobi entfernt - im YMCA-Gebäude - befindet sich der Sitz der Ngecha Artists Association (Künstlervereinigung von Ngecha). Niemand würde hier draußen eine der aktivsten Künstlergruppen des Landes vermuten.
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