Wirtschaft

cccBerlin/Wien. - Viele NäherInnen in der Ukraine verdienen trotz Überstunden gerade den Mindestlohn von 89 Euro im Monat. Ein existenzsichernder Lohn, von dem eine Familie leben kann, müsste fünfmal höher sein (438 Euro). Die Hauptauftraggeber der Schuh- und Modefabriken in Ungarn, Serbien und der Ukraine seien Modekonzerne wie Benetton, Esprit, GEOX, Triumph und Vero Moda, berichtet die Clean Clothes Kampagne. In dem Report "Europas Sweatshops" prangert die Kampagne schwere Missstände in den Produktionsstätten der Modemarken in Ost- und Südosteuropa an.

oxfamBerlin. -  Die Bundesregierung und die Regierungen anderer EU-Staaten treten der weltweiten Steuervermeidung nicht energisch genug entgegen. Diesen Vorwurf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam nach der neuerlichen Aufdeckung eines gravierenden Steuerskandals durch das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ, Paradise Papers) erhoben.

fairtradeBerlin. - Zum sechsten Mal verleiht TransFair e.V. die Fairtrade Awards. Unternehmen, Organisationen und Zivilgesellschaft, die die Fairtrade-Idee erfolgreich umsetzen, sind dazu aufgerufen, sich für die Fairtrade Awards 2018 online bis zum 15. Dezember 2017 zu bewerben. Zum ersten Mal ist die Kategorie "Nachwuchspreis" dabei. Sie steht jungen Engagierten offen, die sich für den fairen Handel einsetzen. 

fairtrade 100Berlin. - Zum sechsten Mal verleiht TransFair e.V. die Fairtrade Awards. Unternehmen, Organisationen und Zivilgesellschaft, die die Fairtrade-Idee erfolgreich umsetzen, sind dazu aufgerufen, sich für die Awards online bis zum 15.12.2017 zu bewerben. Zum ersten Mal ist die Kategorie "Nachwuchspreis" dabei. Sie steht jungen Engagierten offen, die sich für den fairen Handel einsetzen. 

bmzWashington, D.C. - Wie kann die Weltbank beitragen im Kampf gegen Klimawandel, Krisen und Konflikte? Diese Frage steht im Mittelpunkt der diesjährigen Weltbank-Jahrestagung vom 13. bis zum 15. Oktober in Washington, D.C. Multilaterale Entwicklungsfinanzierer wie die Weltbank sind zentrale Akteure bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderungen, die nicht an Grenzen haltmachen. Eine mögliche Kapitalerhöhung ist dabei eines der zentralen Elemente, um die Handlungsfähigkeit der Organisation zu stärken, berichtete das BMZ am Freitag.

Wien. - Im Globalen Süden arbeiten durchschnittlich 43 Prozent der Frauen in der Landwirtschaft. "Frauen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Ernährung der Weltbevölkerung, oft ernten sie dafür nur Hungerlöhne", sagte Caroline Sommeregger von der Menschenrechtsorganisation Südwind am Donnerstag. Anlässlich des Internationalen Tags der Frau in ländlichen Gebieten (15. Oktober) macht Südwind auf die Diskriminierung von Bäuerinnen aufmerksam und veröffentlicht einen Bericht über die sozialen und ökologischen Herausforderungen von Kakaobäuerinnen in Ghana.

oxfamBerlin. - Arbeiterinnen auf südafrikanischen Traubenplantagen werden giftigen Pestiziden ausgesetzt, leiden unter Hungerlöhnen und mangelnder gewerkschaftlicher Vertretung. Mitverantwortlich ist der enorme Preisdruck deutscher Supermarktketten auf Lieferanten, die ihre Kosten auf die Arbeiterinnen abwälzen. Das zeigt die neue Oxfam-Studie "Billig verkauft –  teuer bezahlt". Oxfam fordert, dass Regierungen und Unternehmen Verantwortung übernehmen und die Menschenrechte auch bei ihren Lieferanten in armen Ländern achten.

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