Wirtschaft

amerika 21Washington. - Die erste fünftägige Runde der Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) ist ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Geeinigt haben sich die Vertreter Kanadas, Mexikos und der USA auf einen "beschleunigten und umfassenden Verhandlungsprozess", der das Abkommen an die "Standards des 21. Jahrhunderts" anpassen soll, berichtete amerika21 am Freitag.

suedwind 100Bonn. - Mehr als fünf Millionen Familien leben weltweit vom Kakaoanbau. Doch nur wenige von ihnen verdienen mit dem Anbau von Kakao ein existenzsicherndes Einkommen. Derzeit spitzt sich die Situation für viele Bäuerinnen und Bauern im Kakaosektor sogar noch weiter zu: Der Kakaopreis ist dramatisch gesunken. Für die meisten Familien bedeutet dies ein Auskommen mit weniger als einem Euro pro Kopf am Tag. Das SÜDWIND-Institut hat daher eine weitere Studie über den Kakaosektor vorgestellt, in der untersucht wird, ob in anderen Sektoren bereits erprobte Geschäftsmodelle wie Vertragsanbau, Versicherungssysteme und flexible Prämien dazu genutzt werden können, um die Situation der Bäuerinnen und Bauern im Kakaosektor zu verbessern.

Berlin. - Der Großteil der Parteien will von Unternehmen keine menschenrechtlichen Standards verbindlich einfordern, wenn es um die Rohstoffversorgung Deutschlands geht. Zu diesem Schluss sind am Mittwoch vier entwicklungspolitische Organisationen nach einer Wahlprüfstein-Befragung von Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, DIE LINKE, FDP und SPD gekommen.

oxfamBerlin. - Die deutschen Unternehmen Voith und Siemens werden keine Turbinen mehr für das honduranische Wasserkraftwerk Agua Zarca liefern. Das hat die Hilfsorganisation Oxfam am Montag berichtet. Trotz jahrelanger massiver Menschenrechtsverletzungen und mehrerer Morde an Gegnern des Projekts war die Lieferung bisher nur ausgesetzt. Oxfam begrüßt den Schritt und fordert für die Zukunft eine grundlegende Änderung der Geschäftspolitik.

g20 hh 2017Berlin. - "Shaping an Interconnected World - Eine vernetzte Welt gestalten" - so lautete das Motto des G20-Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, der am 7./8. Juli 2017 unter deutscher Präsidentschaft in Hamburg stattfand. Doch wieviel von der anspruchsvollen Agenda, die eine "menschliche Gestaltung" der Globalisierung ins Zentrum stellt, wirklich umgesetzt werden kann, ist ungewiss. Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) haben ihre Analsysen und Kommentare zusammengestellt.

Berlin. - In diesem Sommer befindet sich das Textilbündnis nach Einschätzung der zivilgesellschaftlichen Mitglieder in einer entscheidenden Phase. Alle Mitglieder des Textilbündnisses mussten für 2017 zum ersten Mal eine Roadmap erstellen und diese einer externen Prüfung auf Plausibilität durch einen unabhängigen Dienstleister unterziehen. Zahlreiche Unternehmen sind dieser Pflicht nicht nachgekommen und wurden aus dem Bündnis ausgeschlossen oder sind vorher ausgetreten, berichtete dir Gruppe Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien am Montag.

forum fairer handel Berlin. - Mit 1,3 Milliarden Euro hat der Faire Handel in Deutschland 2016 ein neues Umsatzhoch erreicht und seinen Wachstumskurs damit fortgesetzt. Doch der Druck auf Produzentinnen und Produzenten durch schwankende Weltmarktpreise, erschwerte klimatische Bedingungen sowie asymmetrische Machtverhältnisse im Welthandel verdeutlichen die Notwendigkeit der politischen Arbeit der Fair-Handels-Bewegung. Das hat das Forum Fairer Handel, der Verband des Fairen Handels in Deutschland, auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt gegeben.

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