Wirtschaft

fairtradeKöln. - Im Jahr 2016 haben sich die Verkäufe von fair gehandeltem Kakao verdoppelt. Das hat der Verein TransFair im Rahmen der Internationalen Süßwarenmesse ISM in Köln verkündet. Damit stieg der Marktanteil von fairem Kakao in Deutschland auf rund sechs Prozent. Ersten Hochrechnungen zufolge kauften Hersteller im vergangenen Jahr knapp 27.000 Tonnen fair gehandelten Kakao ein. Das Wachstum geht maßgeblich auf das Fairtrade-Kakaoprogramm zurück.

making sence of CETA

Frankfurt/Main. - Das Europäische Parlament wird voraussichtlich im Februar über das Handelsablkommen CETA abstimmen. Im Falle einer Zustimmung müssten danach alle EU-Staaten das Abkommen ratifizieren. Mit "CETA - Lesen und Verstehen" hat die Zivilgesellschaft am Donnerstag eine umfassende internationale Analyse des Vertragstextest vorgelegt.

wir haben es sattBerlin. - Parallel zur Grünen Woche sind am Samstag bei der "Wir haben es satt!"-Demonstration 18.000 Menschen für Bauernhöfe und den tier- und umweltgerechten Umbau der Landwirtschaft durch das Berliner Regierungsviertel gezogen. Angeführt von rund 130 Traktoren drückten die Demonstranten unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" lautstark ihren Protest gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft aus.

Berlin. - Ob im Auto, Smartphone oder Rasenmäher: Kupfer umgibt uns alltäglich, meistens in Form von Elektrodrähten, Kabeln oder Rohren. Die weltweite Nachfrage nach Kupfer steigt zudem rasant. Verschiedenen Prognosen zufolge wird sich der Kupferbedarf in den kommenden 40 Jahren um über 200 Prozent erhöhen. Deutschland verbraucht von allen Staaten der EU am meisten Kupfer und liegt weltweit auf Rang drei. Eine am Freitag erschienene Studie zeigt am Beispiel deutscher Kupferimporte, dass freiwillige Selbstverpflichtungen kaum geeignet sind, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten entlang von Lieferketten zu gewährleisten.

venro 200Berlin. - Am Freitag hat in Berlin die Internationale Grüne Woche begonnen, am Sonntag diskutieren die G20-Agrarminister über Wasser und Welternährung. VENRO fordert von der Bundesregierung und der G20 endlich eine nachhaltige Handels- und Agrarpolitik, die Hunger und Armut überwindet, statt die Existenzgrundlage von Bäuerinnen und Bauern im globalen Süden zu zerstören.

gizBerlin. - "Fair leben, fair einkaufen, fair produzieren" – unter diesem Motto steht die Sonderschau des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin. Mit dabei sind die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und zahlreiche Partner des BMZ. Die gemeinsame Ausstellung in Halle 5.2 erläutert, wie eine Welt ohne Hunger durch fairen Einkauf und Innovationen möglich ist.

brot fdwBerlin. - Anlässlich der Großdemonstration "Wir haben Agrarindustrie satt" am 21. Januar in Berlin hat das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt vor den Folgen der geplanten Mega-Fusionen der Saatgut- und Pestizid-Konzerne gewarnt. Wenn drei Konzerne weltweit den Markt für Saatgut und Pestizide wie Glyphosat kontrollierten, garate die bäuerliche Landwirtschaft weiter unter Druck. Brot für die Welt begrüßte, dass das neue Grünbuch des Landwirtschaftsministeriums die Förderung alter Sorten, der mittelständischen Züchtung und die Förderung des Anbaus nicht gentechnisch veränderter Pflanzen auch außerhalb Deutschlands ausdrücklich als Aufgaben formuliere.

Back to Top