Wirtschaft

wir haben es satt kongressBerlin. - Die Kampagne "Meine Landwirtschaft" lädt vom 30. September bis 3. Oktober 2016 zu ihrem zweiten "Wir haben es satt!"-Kongress in die Emmaus Kirche und rund um den Lausitzer Platz in Berlin ein. Unter dem Motto "Landwirtschaft Macht Essen" wird vier Tage lang in vielfältigen Formaten über die Landwirtschaft und die Ernährung der Zukunft debattiert.

stop ttipBerlin. - Mit bundesweit sieben Großdemonstrationen (Köln, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Leipzig, Frankfurt/M.) will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) und mit den USA (TTIP) auf die Straße gehen. Germanwatch begrüßt diese Initiative und ist bei den Protesten in Berlin und Köln dabei.

Berlin. - Bayer und Monsanto, die beiden Saatgut- und Chemie-Giganten, haben eine bindende Fusionsvereinbarung unterzeichnet und würden damit zur weltweiten Nummer Eins im Saatgut- und Agrarchemiegeschäft aufsteigen. Das ist eine schlechte Nachricht für Bauern und Bäuerinnen weltweit, sagen Vertreter der entwicklungspolitischen Organisationen MISEREOR, FIAN Deutschland, INKOTA und Brot für die Welt.

inkotaBerlin. - Global tätige Textilunternehmen müssen für die Wahrung der Menschenrechte in ihren Lieferketten Verantwortung tragen und haftbar gemacht werden können. Das hat INKOTA nach der Bekanntgabe der Internationalen Arbeitsrechtsorganisation (ILO) im Fall Ali Enterprises gefordert. Der deutsche Textildiscounter KiK zahlt demnach ab 2017 Entschädigungen in Höhe von 5,15 Millioen US-Dollar an die Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in seiner pakistanischen Zulieferfabrik.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Das bundesweite Entschuldungsbündnis erlassjahr.de hat am Dienstag begrüßt, dass beim am Montag zu Ende gegangenen G20-Gipfel erstmals seit 2008 die neuen globalen Schuldenkrisen thematisiert wurden. erlassjahr.de fordert, dass die Bundesregierung die Initiative der chinesischen Regierung fortsetzt und das Thema auf die Agenda des G20-Gipfels 2017 in Hamburg setzt.

germanwatchBerlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat am Montag ein gemischtes Fazit des G20-Gipfels in China gezogen. "Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz spielen im Abschlussdokument der G20 eine wichtigere Rolle als bei vorangegangenen G20-Gipfeln. Doch an vielen Stellen wirkt das wie reine Rhetorik, nicht wie eine Selbstverpflichtung zum ernsthaften Handeln", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

germanwatchBonn. - Ein Umsteuern in Richtung Nachhaltigkeit und Erreichen der Pariser Klimaziele hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch anlässlich des G20-Gipfels in Hangzhou gefordert. "Die Staats- und Regierungschefs der G20 müssen deutlich machen, dass das Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Klimaziele aus dem Pariser Abkommen einen tiefgreifenden Umbau der Weltwirtschaft erfordert", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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