Länder

amerika 21La Paz. - Einen Tag nach dem Regierungsbeschluss zur Ausweitung der legalen Koka-Anbaufläche Boliviens von 12.000 Hektar (ha) auf 22.000 ha hat die Europäische Union die bolvianische Regierung ins UN-Büro in La Paz bestellt und angekündigt, dass durch die Entscheidung die Auszahlung von 30 Millionen Euro Entwicklungsgelder in laufenden Jahr gefährdet seien. Das hat amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21La Paz/Santiago de Chile. - Zwischen Bolivien und Chile gewinnt ein neuer Grenzkonflikt in den vergangenen Tagen an Schärfe. Die Beziehungen zwischen beiden Staaten sind ohnehin belastet, seit der Meerzugang Boliviens Ende des 19. Jahrhunderts nach einem Krieg an Chile fiel. Die Regierung von Präsident Morales hat das Thema in den vergangenen Jahren wieder auf die politische Agenda gesetzt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

amerika 21San Salvador. - In einer historischen Entscheidung hat das Parlament von El Salvador mit 69 von 82 Stimmen ein Gesetz verabschiedet, mit dem der Abbau von Mineralien in El Salvador verboten wird. Die Gesetzesvorlage der parlamentarischen Kommission für Umwelt und Klimawandel einte ausnahmsweise einmal die Parteien der Linken und der Rechten. Die Entscheidung wird von großen Teilen der Bevölkerung gefeiert, berichtete amerika21 am Montag.

bmzAddis Abeba - In Ostafrika herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit fünfzig Jahren - allein in Äthiopien leiden akut etwa 5,6 Millionen Menschen an Hunger. Am Montag hat Entwicklungsminister Gerd Müller die besonders betroffene Somali-Region besucht.

caritasFreiburg. - Nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen im Südwesten Kolumbiens hat die Caritas Kolumbien die Not- und Überlebenshilfe für die schwer betroffene Provinzhauptstadt Mocoa eingeleitet. Katastrophenhelfer haben mit der Verteilung von Lebensmitteln und wärmenden Decken an die Einwohner begonnen. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt einen Hilfeappell der Caritas Kolumbien für die Opfer der Überschwemmungen mit 50.000 Euro.

amerika 21Quito. - Kurz vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Ecuador haben die gegenseitigen Vorwürfe der beiden Lager an Heftigkeit zugenohmen. Am Rande von Großveranstaltungen kam es zu Zusammenstößen zwischen Unterstützern der Regierung und der Opposition und zu Angriffen auf die Kandidaten, berichtete amerika21 am Freitag,

amerika 21Guatemala-Stadt. - Die Richter des Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshofs haben nach ihrem einwöchigem Besuch in Guatemala die Regierung des Landes aufgefordert, 14 seiner Urteile aus den Jahren 1999 bis 2012 endlich umzusetzen. Das hat amerika21 am Donnerstag berichtet.

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