Länder

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor dem wachsenden Einfluss radikaler Islamisten in Mali. "In der Mitte und im Norden des westafrikanischen Landes schüchtern extremistische Terrorgruppen die Zivilbevölkerung massiv ein und bedrängen die Armee und UN-Friedenstruppen immer stärker. So verbieten sie den Verkauf von Zigaretten oder das Fußballspielen und verbannen unverheiratete Paare aus der Öffentlichkeit", berichtete GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

amerika 21Berlin.- In Brasilien werden fragwürdige Unternehmen und mutmaßlich kriminelle Akteure scheinbar durch Darlehen aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit begünstigt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag. Die Millionenkredite der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) waren bereits Thema bei einem Fachgespräch im Bundestag und parlamentarischen Anfragen. Doch das Entwicklungsministerium unter Leitung von Minister Gerd Müller (CSU) wiegele, laut amerika21 ab.

amerika 21Salta, Jujuy -  Eine neue Handy-App, die Menschen in Argentinien vor sexuellen Übergriffen schützen soll, wird immer mehr genutzt. Über 40.000 Mal wurde die von jungen Leuten aus Salta in der Provinz Juyuy entwickelte Anwendung namens "Angela te protege" (Angela beschützt dich) bereits heruntergeladen. Sie bietet mehrere Funktionen, die für einen sichereren (Heim)Weg sorgen sollen, berichtete amerika21 am Montag.

venezuelaBerlin. - Angesichts der schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise in Venezuela haben MISEREOR und erlassjahr.de am Donnerstag gefordert, möglichst bald ein faires Entschuldungsverfahren auf den Weg zu bringen, das den Menschen im Land zugutekommt. "Wir appellieren an die Internationale Gemeinschaft, die Augen nicht länger vor der sich anbahnenden Hungerkrise in Venezuela zu verschließen", mahnte Almute Heider, Länderreferentin für Venezuela beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR. "Sie muss auf Präsident Maduro einwirken, endlich den humanitären Notstand auszurufen, um Hilfe aus dem Ausland und von internationalen Organisationen zu ermöglichen."

amerika 21Bogotá. -  Nachdem das Friedensabkommen mit den "Revolutionären Streitkräften Kolumbiens" (Farc) in Kraft getreten ist,  steht nun die Guerillaorganisation "Nationale Befreiungsarmee" (ELN) in Verhandlungen mit der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos, berichtete amerika21 am Donnerstag. 

amerika 21Washington. - US-Präsident Donald Trump wirbt zurzeit in Lateinamerika für eine stärkere Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Bei einem Telefonat mit Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski sprachen die beiden Staatschefs darüber, "wie der Verschlimmerung der politischen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela begegnet werden kann", wie die spanischsprachige US-Tageszeitung El Nuevo Herald berichtete, schrieb amerika21 am Mittwoch.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch den von der Regierung des Südsudan angekündigten "Nationalen Dialog" als "Farce" bezeichnet und einen umfassenden Friedensprozess angemahnt, um ein Massensterben in dem von Bürgerkrieg zerrissenen Land zu verhindern.

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