UNO

hoffnungszeichenKonstanz. - Am 9. Juli feiert der Südsudan sein sechsjähriges Bestehen. "Massive Menschenrechtsverletzungen, eine sich zuspitzende Hungerkrise und die Behinderung von Menschenrechtsorganisationen zeigen: Das jüngste Land der Welt ist auf dem Weg zum Failed State", erklärte die Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen am Freitag. Als UN-Berater fordert die Konstanzer NGO die internationale Gemeinschaft anlässlich des G20-Gipfels dazu auf, die Menschen im Südsudan stärker zu unterstützen.

savethechildrenBerlin. - Die Philippinen rangieren unter den asiatischen Ländern weit hinten, wenn es um eine gute Kindheit geht. Eine neue Studie von Save the Children sieht das Land nur auf dem 96. Platz, hinter seinen Nachbarstaaten Thailand, Vietnam und China. Trotz Wirtschaftsaufschwung bleibt die Situation für die Kinder auf den Philippinen kritisch.

wvFriedrichsdorf. - Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Provinz Kasai in der Demokratischen Republik Kongo kommt es immer mehr zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation World Vision sind vor allem Kinder und Jugendliche von den Angriffen betroffen. Milizen rekrutierten Kindersoldaten und zerstörten Schulen, berichtete World Vision am Montag.

amerika 21Bogotá. - In Kolumbien verweigern rund 1.400 Mitglieder der ehemaligen Rebellenorganisation Farc in mehreren Gefängnissen des Landes seit einer Woche die Nahrungsaufnahme aus Protest gegen die Nichtumsetzung des Amnestiegesetzes. Laut dieses Gesetzes sollten Farc-Häftlinge nach Einzelfallprüfung freigelassen, auf Bewährung entlassen oder vorübergehend in die Entwaffnungszonen geschickt werden, bis sie vor den Gerichten der Sonderjustiz für den Frieden (JEP) erscheinen müssen. Allerdings seien rund 2.570 der 3.400 Straffgefangenen der Farc nach sechs Monaten seit der Verabschiedung des Amnestiegesetzes noch immer inhaftiert, berichtete am Dienstag das Lateinamerika-Portal amerika21.

amerika 21Bogotá. - In Kolumbien hat die ehemalige Rebellenorganisation Farc die Abgabe ihrer Waffenbestände unter Begleitung von Militärbeobachtern der UNO abgeschlossen. Lateinamerikanische Medien sprachen von einem historischen Tag. Ein Festakt unter Teilnahme führender Farc-Mitglieder, von Präsident Juan Manuel Santos und Regierungsvertretern sowie UN-Funktionären fand in einer der 26 Entwaffnungszonen im Departement Meta statt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

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