UNO

amerika 21

Straßburg. - Der Kommissar der Europäischen Union (EU) für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Chrystos Stylianides, hat am Dienstag erklärt, dass die Europäische Union zwar an einer friedlichen Lösungsfindung für die Krise in Venezuela arbeite. Zugleich warnte er aber davor, dass man keine Option ausschließen werde, wenn sich die "Demokratie im Land weiter verschlechtere".

bmzBerlin. - Eine vom Bundesentwicklungsministerium in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, wie die jedes Jahr benötigten 20 Millionen neuen Arbeitsplätze in Afrika entstehen können. Nach Aussage der Studie ist die Steigerung der Produktivität dabei zentral. Am Mittwoch hat Entwicklungsminister Gerd Müller mit Afrikaexperten über die Lösungsansätze der Studie, wie die Entwicklungspolitik zum Jobwachstum in Afrika beitragen kann, diskutiert.

care Bonn. - Während sich ein verheerender Wirbelsturm namens Irma der Küste von Haiti nähert, bereitet sich CARE unter Hochdruck auf einen möglichen Nothilfeeinsatz vor. CARE-Teams stellen sauberes Trinkwasser, Lebensmittel und Zeltplanen für Notunterkünfte bereit. Zurzeit bewegt sich Hurrikan Irma, mit der höchsten Stufe auf der Hurrikan-Skala, im Atlantischen Ozean auf die östlichen Karibikinseln zu. Laut Wettervorhersage wird der Wirbelsturm am Donnerstag) Haiti erreichen – rund ein Jahr nach den Verwüstungen durch Hurrikan Matthew.

amerika 21Havanna. - Wie der Generalstab des kubanischen Zivilschutzes am Montag bekannt gegeben hat, hat Hurrikan "Irma" zehn Todesopfer gefordert, davon sieben in der Provinz Havanna. Ursache war in den meisten Fällen der Einsturz von Häusern. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern tobte der Sturm von Freitagabend bis Sonntag über die Insel. Noch immer sind viele Provinzen ohne Strom- und Wasserversorgung, darunter auch Teile der Hauptstadt Havanna, die von weitflächigen Überschwemmungen heimgesucht wurde, berichtete amerika21 am Dienstag.

amerika 21New York. -  Die Sammelklage gegen die Vereinten Nationen (UN) wegen der andauernden Cholera-Epidemie in Haiti ist von einem US-amerikanischen Bundesgericht in New York, zurückgewiesen worden. Die internationale Organisation genieße diplomatische Immunität, heißt es zur Begründung. Das hat amerika21 am Mittwoch berichtet.

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