UNO

amerika 21Santiago. - Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat eine mehr als 400 Seiten umfassende Untersuchung zur sozialen Ungleichheit in Chile vorgelegt und damit einen hohen Reformstau in der Sozial- und Umverteilungspolitik in dem südamerikanischen Land belegt. Dem Bericht liegen eigene Befragungen sowie eine Auswertung von Daten aus drei Jahrzehnten zugrunde, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

amerika 21San Juan. - Vor dem Hintergrund einer extrem schlechten Wirtschaftsentwicklung und einer Verschuldung in Höhe von gut 74 Milliarden US-Dollar haben mehr als 97 Prozent der Abstimmungsteilnehmer in Puerto Rico für einen Anschluss des Landes an die USA gestimmt. Die Wahlbeteiligung bei diesem von der Opposition boykottierten Referendum war mit 23 Prozent allerdings äußerst gering, zumal üblicherweise rund 80 Prozent zu den Wahlurnen strömen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.am Mittwoch.

bmz Berlin. - Afrika braucht Jobs - 20 Millionen zusätzlich jedes Jahr. Auf deutsche Initiative hin haben die G20 deshalb Investitionspartnerschaften für reformorientierte afrikanische Staaten entwickelt, gemeinsam mit der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Ziele sind eine engere Kooperation sowie mehr private Investitionen und Arbeitsplätze in den Ländern. Die deutsche Entwicklungspolitik geht voran und setzt die Investitionspartnerschaften in Form von ersten Reformpartnerschaften um. Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Montag mit den Finanzministern von Tunesien, Côte d’Ivoire und Ghana vereinbart. Dafür investiert das BMZ bereits dieses Jahr bis zu 300 Millionen Euro zusätzlich.

amerika 21Caracas.-  In Venezuela haben mehrere hundert Gegner der sozialistischen Regierung von Präsident Nicolás Maduro am Montag erneut gegen die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung demonstriert. Sie folgten einem Aufruf des Oppositionsbündnisses Tisch der demokratischen Einheit (MUD), zum Obersten Gerichtshof (TSJ) im Zentrum von Caracas zu ziehen, berichtete amerika21.

gfbvAddis Abeba. - Um den Massenexodus aus dem Südsudan zu stoppen, muss die internationale Staatengemeinschaft viel mehr Anstrengungen für einen umfassenden Waffenstillstand unternehmen. Das hat GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag anlässlich des Sondergipfels zur Lage im Südsudan gefordert.

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