USA

amerika 21Bogotá. - Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hat am Mittwoch den Rückzug seiner Delegation von den Friedensverhandlungen mit der Guerrillaorganisation ELN angeordnet. Nachdem es mit dem Auslaufen des bilateralen Waffenstillstands zu einem Anschlag auf eine Öl-Pipeline im Departement Casanare gekommen war, kündigte Santos den sofortigen Abzug des Chefunterhändlers Gustavo Bell an. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Donnerstag berichtet.

amerika 21Chiapas. - Im Fall der über 5.000 seit November vertriebenen Tzotzil-Indigenen in den Regionen Chalchihuitán und Chenalhó in Mexikos Bundesstaat Chiapas hat die Lokalregierung informiert, dass die Vertriebenen ab dem kommenden Dienstag in ihre Häusern zurückkehren können. Die Hilfe solle intensiviert werden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Freitag berichtet. 

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die von Israel geplante Abschiebung von 35.000 Flüchtlingen aus Eritrea und dem Sudan als "menschenverachtend und völkerrechtswidrig" kritisiert. Die Abschiebungen verstoßen aus der Sicht der GfbV gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, deren Vertragsstaaten sich verpflichtet haben, Flüchtlingen bei schwersten Menschenrechtsverletzungen Schutz zu gewähren. 

amerika 21Berlin. - Das Jahr 2018 wird zum Superwahljahr für Lateinamerika und die Karibik. Neue Präsidenten werden in Brasilien, Venezuela, Mexiko, Kolumbien, Paraguay, Costa Rica sowie Kuba bestimmt. Damit werde sich auch entscheiden, ob die konservative Restauration in der Region weitergeführt werden kann oder ob sich die zentristischen und progressiven Kräfte wieder durchsetzen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

misereorFreiburg. - Angesichts der alltäglichen großen Not der syrischen kriegsbetroffenen Menschen, die im Umfeld von andauernder Gewalt und winterlicher Kälte in den zerstörten Städten in Syrien ausharren, hat MISEREOR-Bischof Stephan Burger die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, nicht gleichgültig zu werden gegenüber dem Leid in Syrien. Auch im Irak fehle es vor allem den Vertriebenen an allem. MISEREOR hat die Hilfen für Syrien und den Irak deshalb noch einmal aufgestockt.

amerika 21Chiapas. - Die mexikanische Erzdiözese San Cristobal fordert von der Regional- und der Bundesregierung schnelles Handeln im Fall der 5.000 Tzotzil-Indigenen im Bundesstaat Chiapas. Die Menschen seien aufgrund zunehmender Gewalt von Seiten paramilitärischer Gruppen der Region in die Berge geflohen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Freitag. 

gfbvGöttingen. - Das schönste Weihnachtsgeschenk für die vier Millionen Südsudanesen auf der Flucht ist der Waffenstillstand, der von Heiligabend an gelten soll. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag berichtet. Die Konfliktparteien aus dem seit vier Jahren von einem Bürgerkrieg schwer gezeichneten Land haben sich am Donnerstagabend in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba darauf verständigt, dass vom 24. Dezember an die Waffen schweigen sollen. 

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