USA

ai orgCaracas. - Der Machtkampf in Venezuela spitzt sich zu. Bei den Demonstrationen gegen Staatschef Nicolás Madura sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Nun will die Regierung Milizen bewaffnen, um "die öffentliche Ordnung wiederherzustellen". Das hat Amnesty International am Mittwoch kritisiert. Das Recht zu demonstrieren müsse geachtet werden.

amerika 21Santiago de Chile. - Ein Prozent der Landbesitzenden in Lateinamerika verfügt über mehr als 50 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen. Diese und weitere Zahlen wurden Anfang April bei einer Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) über verantwortungsvolle Landpolitik in Lateinamerika und der Karibik vorgestellt, berichtete amerika21 am Dienstag.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an den Weltsicherheitsrat appelliert, das Ende April auslaufende Mandat für die UN-Mission MINURSO in der Westsahara zu verlängern und um einen wirksamen Schutz der Menschenrechte zu erweitern.

amerika 21Taquaruçu do Norte. -  Bei einem Massaker an Kleinbauern sind im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso am vergangenen Donnerstag mindestens acht Menschen ermordet worden. Die meisten von ihnen sollen in ihren selbstgebauten Hütten hingerichtet worden sein, berichtete amerika21.am Montag.

amerika 21Bogotá. - US-Präsident Donald Trump hat die früheren Präsidenten von Kolumbien, Álvaro Uribe (2002 bis 2010) und Andrés Pastrana (1998 bis 2002), in seinem Luxusresort Mar-a-Lago in Florida empfangen. Dass die beiden rechten Oppositionspolitiker vor dem amtierenden Staatschef Juan Manuel Santos das neue US-Staatsoberhaupt treffen durften, hat in Kolumbien für Aufregung gesorgt, berichtete das amerika21 am Donnerstag.

aertze o gBerlin. - Im Osten der Zentralafrikanischen Republik haben Teams von Ärzte ohne Grenzen in den vergangenen Wochen getötete und verstümmelte Zivilisten gesehen. Das hat die Hilfsorganisation am Donnerstag in Berlin mitgeteilt. Der bewaffnete Konflikt habe sich in den vergangenen Wochen deutlich verschärft, Tausende müssten um ihr Leben fliehen und hätten kaum Zugang zu Hilfe.

unicef neu 150New York. - Rund drei Jahre nach der Entführung von über 200 Mädchen in Nigeria missbraucht die Terror-Miliz Boko Haram weiterhin systematisch Kinder in der Tschadsee-Region für ihre Zwecke. Laut einem neuen UNICEF-Report werden Mädchen und Jungen gezielt entführt und als Kämpfer, Helfer oder Sexsklavinnen benutzt. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres wurden 27 Kinder als Sprengstoff-Attentäter in den Tod geschickt.

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