USA

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat angesichts einer sich stetig verschlechternden Sicherheitslage im Norden und Zentrum Malis die am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossene Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes in dem afrikanischen Staat kritisiert. "Deutschland engagiert sich immer stärker militärisch in Mali, aber es fehlt an einem glaubwürdigen Gesamtkonzept des Bundeswehr-Einsatzes", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien plant der Nachfolger des kürzlich zurückgetretenen Wirtschafts- und Finanzministers Alfonso Prat Gay, Nicolás Dujovne, die Abschaffung der letzten bestehenden Hürden für kurzfristige internationale Spekulationen am argentinischen Kapitalmarkt.  Das hat das Lateinamerikaportal amerika21 am Mittwoch berichtet.

biccBonn. - Die Bürgerkriege in Libyen, Mali, der Zentralafrikanischen Republik und im Sudan haben zu einer tiefgreifenden Destabilisierung der Sahelregion geführt. Terrororganisationen wie Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM) oder Boko Haram konnten an Einfluss gewinnen, die organisierte Kriminalität und der Schmuggel von Waffen, Menschen und Drogen wachsen. Am 12. Januar diskutieren in Bonn internationale Experten zum Thema "Krise – Stabilisierung – Ordnung: Handlungsoptionen für die Sahelzone".

amerika 21Mexiko-Stadt. - Nach der Erhöhung der Preise für Benzin und Diesel zum 1. Januar eskaliert die Lage in Mexiko weiter. Auch am Wochenende kam es in vielen Bundesstaaten zu Protesten und Blockaden von wichtigen Straßen und Mautstationen. Davon hat das Lateinamerika amerika21 am Montag berichtet.

ai orgLondon. - Paramilitärische Milizen, die für die irakischen Streitkräfte gegen den selbsternannten Islamischen Staat (IS) kämpfen, verüben Kriegsverbrechen, Racheakte und weitere Gräueltaten mit Waffen aus Regierungsbeständen. Geliefert wurden diese Waffen, laut Amnesty International von den USA, europäischen Ländern, Russland und dem Iran. Das hat Amnesty International in dem neuen Bericht "Iraq: Turning a blind eye. The arming of the popular mobilization units" aufgedeckt.

rog logo neuBerlin. - Vor dem Hintergrund des eskalierenden Streits über das Präsidentenamt in Gambia hat der Geheimdienst drei Radiosender geschlossen. Zwar darf einer der Sender laut einem Medienbericht seit Dienstag wieder senden, jedoch ausschließlich Musik. Reporter ohne Grenzen zeigte sich am Freitag besorgt über die jüngsten Repressalien gegen Journalisten und Medien in dem Land.

amerika 21Brasília. - Die Arbeitslosenquote in Brasilien ist zuletzt abermals gestiegen und erreichte Ende November 11,9 Prozent. Rund 12,1 Millionen Menschen waren demnach von Arbeitslosigkeit betroffen, wie das brasilianische statistische Bundesamt (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, IBGE)  bekanntgab. Damit sind noch einmal 100.000 Menschen mehr arbeitslos als im Quartal zuvor, berichtete am Freitag das Lateinamerika-Portal amerika21.

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