Internationales

difaem Tübingen. - In der Region Kasai in der Demokratischen Republik Kongo herrscht Ausnahmezustand. Die offene Gewalt der rivalisierenden Gruppen hat zu einer massiven humanitären Krise geführt. Über eine Million Menschen befinden sich auf der Flucht. Die Versorgungslage ist schlecht und die Menschen leiden unter extremer Nahrungsmittelknappheit sowie fehlender medizinischer Versorgung. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) versorgt gemeinsam mit lokalen Partnern die Gesundheitseinrichtungen in der Region mit rund 440 Kilogramm Nothilfemedikamenten.

malteser internationalKöln. - Während in den vergangenen Tagen in der Provinz Albay auf den Philippinen zehntausende Menschen fluchtartig ihre Häuser verlassen mussten, um sich vor einem drohenden Vulkanausbruch in Sicherheit zu bringen, bereitet Malteser International einen schnellen Hilfseinsatz vor. Gemeinsam mit der philippinischen Assoziation des Malteserordens werden Decken, Schlafmatten, Moskitonetze, Nahrungsmittel und Hygieneartikel an 500 Familien verteilt, die im Augenblick in Notunterkünften untergebracht sind. In einem Umkreis von acht Kilometern um den Vulkan Mayon forderte der staatliche Zivilschutz alle Bewohner auf, ihre Häuser zu verlassen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik, nachdem dort allein in den vergangenen drei Wochen 75.000 Menschen vor Kämpfen zwischen verfeindeten Milizen die Flucht ergreifen mussten. Dringend forderte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag mehr humanitäre Hilfe für das seit dem Jahr 2012 von einem Bürgerkrieg erschütterte Land. 

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien ist für die indigene Aktivistin Milagro Sala unlängst das zweite Jahr in Untersuchungshaft zu Ende gegangen. In Buenos Aires fand zu diesem Anlass ein Protestmarsch statt, unterstützt von Kundgebungen in anderen Städten und im Ausland. Dabei wurde die Freilassung der Aktivistin und anderer politischer Gefangener gefordert. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag berichtet.

worldvisionFriedrichsdorf. - Nach dem wiederholten Ausbleiben von Regenfällen in Äthiopien hat sich die Ernährungssituation in dem ostafrikanischen Land dramatisch verschlechtert. Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation World Vision ist besonders das Leben und die Gesundheit von Kindern bedroht. Eine von FEWS-NET (Famine Early Warning System Network) veröffentlichte Frühwarnung und Analyse zur Nahrungsmittelunsicherheit deutet darauf hin, dass etwa 5,5 Millionen Menschen zwischen Februar und Mai 2018 dringend humanitäre Hilfe benötigen werden. Besonders betroffen sind die Bewohner in den südlichen und südöstlichen Regionen des Landes. Etwa 3,6 Millionen Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter sind stark unterernährt. 

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