Humanitäre Hilfe

jemen 2017 unicef nothilfe

Sana'a. -  Die anhaltende Gewalt im Jemen schürt eine der größten Hungerkrisen weltweit – knapp 7 Millionen Menschen wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen und benötigen dringend Ernährungshilfe. Fast 2,2 Millionen Kinder sind mangelernährt, 500.000 von ihnen droht der Hungertod, erhalten sie nicht sofort Unterstützung. Davor haben UNICEF und WFP am Dienstag gewarnt.

diakonieKathmandu. -  Zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal läuft der Wiederaufbau von erdbebensicheren Häusern. Die von der Regierung eingerichtete Wiederaufbau-Behörde hatte ihre Arbeit aufgrund einer Regierungskrise erst ein Jahr nach dem Erdbeben aufgenommen. Lokale und internationale Hilfsorganisationen waren dadurch im Wiederaufbau blockiert, berichtete die Diakonie Katastrophenhilfe am Freitag.

care neuSanaa. - Vor der internationalen Geberkonferenz für den Jemen am kommenden Dienstag hat die Hilfsorganisation CARE vor einer Hungersnot und dem Kollaps des Landes gewarnt. "Die internationale Gemeinschaft muss jetzt handeln, sonst rutscht das Land in eine Hungerkatastrophe ab", so Nothilfekoordinator Marten Mylius, der vor Kurzem vor Ort war.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die kamerunische Armee zwingt nigerianische Flüchtlinge, in das Konfliktgebiet im Nordosten Nigerias zurückzukehren. Davon hat Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch berichtet. Auch innerhalb des nigerianischen Bundesstaats Borno sind seit Jahresbeginn weitere Zehntausende auf der Flucht vor Gewalt und Unsicherheit. Die nigerianische Armee und die bewaffnete Gruppe Boko Haram bekämpfen sich in Borno seit Jahren.

gfbv 200Göttingen. - Angesichts immer neuer Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Aufständischen im Südsudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag vor einer Zuspitzung der Hungerkatastrophe in dem ostafrikanischen Land gewarnt.

care neuBerlin. - Über 17 Millionen Menschen im Jemen droht eine schwere Hungersnot. Davor hat die internationale Hilfsorganisation CARE am Montag gewarnt. "Die Situation der Menschen ist katastrophal. Viele berichten, dass ihre Kinder kaum noch etwas zu trinken und zu essen haben. Wenn Krieg und Blockaden anhalten, ist eine Hungersnot unabwendbar", mahnte CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel, der gerade aus dem Bürgerkriegsland zurückgekehrt ist.

Fcaritas 150reiburg. -  Allein zur Beseitigung der Kriegsschäden in Syrien sind nach Schätzungen der UN 330 Milliarden Euro vonnöten. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hat die Bereitschaft einer großen Anzahl von Staaten, Geld zum Wiederaufbau Syriens und für die Nachbarländer zur Bewältigung der Kriegsfolgen zur Verfügung zu stellen, begrüßt.

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