Humanitäre Hilfe

misereorAachen. -  Nach der vollständigen Einnahme von Ost-Aleppo durch die Truppen des Assad-Regimes spitzt sich die katastrophale Lage für die Zivilbevölkerung weiterhin zu. Angesichts der völlig zerstörten Infrastruktur, vor allem der medizinischen Versorgung, hat die Hilfsorganisation MISEREOR die Hilfe für die leidende Bevölkerung Aleppos am Freitag ausgeweitet. Mit 280.000 Euro finanziert MISEREOR ein Krankenhaus, das von der Partnerorganisation "Jesuit Refugee Service" (JRS) aufgebaut wurde.

oxfamBerlin. - Fehlender politischer Wille und zunehmende Fremdenfeindlichkeit haben laut einer am Freitag veröffentlichten Oxfam-Studie zu Rückschritten in der Flüchtlingspolitik vieler Regierungen geführt. Oxfam fordert deshalb reiche Länder auf, ihrer Verantwortung nachzukommen. Bis Ende 2017 sollen diese im Rahmen von Resettlement- und anderen humanitären Aufnahmeprogrammen mindestens zehn Prozent der syrischen Flüchtlinge Schutz zu gewähren.

wvNiamey. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat anlässlich des internationalen Tags der Migranten (18.Dezember) auf die dramatische Flüchtlingssituation in den Ländern um den Tschad-See aufmerksam gemacht. Mitarbeiter berichten seit einigen Monaten, dass sich die Situation in den Ländern Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun immer weiter zuspitzt, da es immer öfter zu Kämpfen zwischen militanten Gruppen käme. 9,2 Millionen Menschen seien inzwischen auf der Flucht und benötigten dringend Hilfe.

syrien 100Aleppo. - Als Reaktion auf die Evakuierung weiter Teile von Aleppo hat sich auch die internationale Hilfsorganisation World Vision am Mittwoch auf einen Einsatz für Flüchtlinge aus der zerstörten Stadt vorbreitet. In den umliegenden Gebieten der Stadt sollen bis zu 100.000 Menschen mit Hilfsgütern versorgt werden.

whh 150Berlin. - Im Südsudan wird die Situation für die Zivilbevölkerung immer dramatischer. 3,7 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und im nächsten Jahr wird die Zahl der Hungernden weiter steigen, befürchtet die Welthungerhilfe. Darauf hat die Nothilfeorganisation am Donnerstag hingewiesen. Nachdem alle Friedensabkommen scheiterten liefern sich Regierung und Rebellen weiterhin erbitterte Kämpfe.

unicefBerlin. - Angesichts der Gewalteskalation in Syrien hat die Leiterin von UNICEF Syrien, Hanaa Singer, dazu aufgerufen, die Kinder nicht im Stich zu lassen. Die schweren Kämpfe in Aleppo und anderen Landesteilen in den vergangenen Monaten sowie die Belagerungen zahlreicher Orte träfen Kinder auf allen Seiten des Konflikts mit großer Härte. Fast einer halben Million Kindern in 16 belagerten Städten werde seit Monaten jegliche humanitäre Hilfe verwehrt. UNICEF appellierte dringend an alle Konfliktparteien, Kinder zu schützen und Hilfsorganisationen freien und sicheren Zugang zu ihnen zu gewähren.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Nigerias Regierung am Dienstag vorgeworfen, die humanitäre Krise im Nordosten des Landes zu verharmlosen und internationale Hilfsorganisationen zu verunglimpfen.

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