Humanitäre Hilfe

whhBonn. - In Afrika bahnt sich eine Hungerkatastrophe noch größeren Ausmaßes an als während der Hungerkrise von 2010/2011 am Horn von Afrika. Die Welthungerhilfe hat daher 500.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt, um den Opfern der Dürre zu helfen. Das Geld werde für Nothilfemaßnahmen in Äthiopien, Kenia und Somaliland eingesetzt, teilte die Hilfsorganisation am Donnerstag in Bonn mit. Diese drei Länder am Horn von Afrika leiden derzeit besonders unter einer schweren Dürre, die die Existenz von mehr als elf Millionen Menschen bedroht.

Berlin. - In Teilen Ostafrikas droht eine Hungersnot. Allein im Südsudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen fünf Millionen Menschen auf die Unterstützung mit Lebensmitteln angewiesen. Eine Hungersnot wurde offiziell für einen Teil des Landes ausgerufen. In Somalia ist die Zahl der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind,  aufgrund der Dürre auf über sechs Millionen angestiegen.

Berlin. - Die Tschadsee-Region benötigt dringend internationale Unterstützung in Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, um eine der aktuell größten humanitären Krisen in Afrika zu bewältigen. Im Vorfeld der Geberkonferenz am Freitag (24. Februar) in Oslo rufen die Vereinten Nationen und internationale Hilfswerke in einem gemeinsamen Aufruf dazu auf, Hilfen zur Rettung von Menschenleben sofort umzusetzen.

nothilfe aethiopienBerlin. - Für Teile des Südsudan haben die Vereinten Nationen eine offizielle Hungersnot ausgerufen. Aber auch in anderen Regionen Ostafrikas haben Konflikte oder extreme Dürren zu schweren Nahrungsmittelkrisen geführt. Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage haben Hilfswerke ihre humanitären Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Gebiete jetzt verstärkt und die deutsche Bevölkerung um Unterstützung gebeten.

whhBonn. - Die Welthungerhilfe hat die internationale Staatengemeinschaft aufgerufen, so schnell wie möglich zusätzliche humanitäre Hilfe im Südsudan bereitzustellen. Etwa 5,5 Millionen Menschen können sich dort durch die andauernden Kämpfe nicht mehr selbst versorgen. Die Welthungerhilfe ist in dem von einer Hungersnot betroffenen Bundesstaat Unity State seit Jahren tätig und versorgt derzeit rund 350.000 Menschen mit Nahrungsmitteln.

nichtvergesserBerlin. - Obwohl sie viele Menschenleben gefährden, schaffen es humanitäre Krisen nur selten in die Öffentlichkeit. Zum Vergleich: Über die TV-Sendung "Dschungelcamp" wurde in den vergangenen 365 Tagen in knapp 34.000 Artikeln in deutschen Online-Medien berichtet, dagegen erschienen über die humanitäre Situation in Myanmar weniger als 100 Artikel. Mit der Kampagne #nichtvergesser wollen elf Hilfsorganisationen und das Auswärtige Amt jetzt auf das Schicksal von Millionen vergessener Menschen aufmerksam machen.

unicefKöln. - Für Teile des Südsudan ist am Montag offiziell eine Hungersnot erklärt worden. Im Unity State im Norden sowie im Zentrum des Landes sind schätzungsweise 100.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht. Weitere Millionen Menschen stehen am Rande einer Hungersnot, so UNICEF, das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und die Welternährungsorganisation (FAO) in einer gemeinsamen Erklärung. Die UN-Organisationen rufen dringend zur Hilfe auf, um zu verhindern, dass in den kommenden Monaten noch mehr Menschen verhungern. Hierzu fordern sie ungehinderten und sicheren Zugang zu allen Hungernden.

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