Landwirtschaft

forum nachhaltiger kakao 300Berlin. - Das Forum Nachhaltiger Kakao ist von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet worden. Das haben das Landwirtschafts- und das Entwicklungsministerium am Montag in Berlin bekannt gegeben. Das Forum soll die Produktions- und Lebensbedingungen der Kakaobauern und ihrer Familien verbessern.

Biokohle verbessert den Boden. Foto: RUB

Bochum. - In Westafrika ziehen zahlreiche Bauern in die Städte und bewirtschaften dort Böden, die oft nicht besonders ertragreich sind. Das internationale Team vom Projekt "Urban Food Plus", das Prof. Dr. Bernd Marschner von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert, sucht unter anderem nach Wegen, um die Ernteerträge zu steigern. In ihren Versuchen hat sich Biokohle als probates Mittel herausgestellt. Sie lässt sich kostengünstig aus Ernterückständen herstellen.

Baumwoll-Anbau im Tarim-Becken in China. Foto: TUM

München. - Zehn Prozent der weltweiten Baumwoll-Produktion findet im Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas statt. Doch die künstliche Bewässerung der Baumwollfelder führt zu ökologischen Problemen. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Professor Markus Disse von der Technischen Universität München (TUM) hat nach jahrelanger Forschung ein Rettungspaket erarbeitet, um die Landschaft zu erhalten.

Berlin. - Unter Federführung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt soll der am Mittwoch stattfindende "Exportgipfel" Wege zur Absatzsteigerung deutscher Milchprodukte auf dem Weltmarkt weisen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR haben zwar begrüßt, dass Minister Schmidt nach Lösungen für die akute Krise der Milchbauern sucht, sehen aber in der Ausweitung der Exporte keine Lösung der Milchkrise.

wir haben es satt 

Berlin. - In ganz Deutschland wird vom 11. bis 13. September unter dem Motto "MahlZeit – für gutes Essen ohne TTIP, Gentechnik und Tierfabriken" gemeinsam gegessen und diskutiert. Mehr als 100 private MahlZeiten mit Freunden, Nachbarn oder Familie wurden bisher angemeldet. Außerdem finden 20 öffentliche Veranstaltungen statt, darunter Hoffeste, MahlZeiten in interkulturellen Gärten, auf Marktplätzen oder an Brennpunkten der Agrarindustrie.

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