Klimaschutz

germanwatchBonn. - Als einen "Rückschritt ins vergangene Jahrhundert" hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die energie- und klimapolitischen Verordnungen von US-Präsident Donald Trump kritisiert. "Damit katapultiert Trump die USA aus der internationalen Führungsrolle in der Klimapolitik, die die Obama-Administration gemeinsam mit China übernommen hatte", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Zudem meldet er die USA aus der Gruppe der innovativen und verantwortungsvollen Staaten ab."

germanwatchBerlin. - Unerwarteter Rückenwind für eine ambitionierte Umsetzung der Energie- und Klimaagenda der G20 zur Umsetzung des Paris-Abkommens: Mit einer gemeinsamen Stellungnahme haben die offiziellen Initiativen aus Wirtschaft (B20), Thinktanks (T20) und Zivilgesellschaft (C20) aus den G20-Staaten gemeinsam der deutschen G20-Präsidentschaft für eine solche Politik den Rücken gestärkt. Die G20 verantwortet rund vier Fünftel der globalen CO2-Emissionen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet das Papier als "Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten, nun den notwendigen ambitionierten Klimaschutz mit einer Rahmensetzung zu versehen, die zu einem neuen Wohlstandsmodell führt".

amerika 21Managua. - Die UNO und der Internationale Währungsfond haben Nicaragua erhebliche Fortschritte bei Klimaschutz und dem Ausbau regenerativer Energiequellen bescheinigt. Großflächige Wiederaufforstung, der Bau eines Solarparks und mehrere Energiegesetze zeigten Wirkung, hieß es von dieser Seite. Zudem nutzten öffentliche Gebäude Sonnenenergie. Darüber hat amerika21 am Donnerstag berichtet.

germanwatch 150Brüssel. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat im Umweltministerrat beschlossene Position der EU-Mitgliedsstaaten zur Reparatur des Emissionshandels als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Nach langen Verhandlungen wollen die EU-Regierungen nun eine Art "Überlaufventil" in den Emissionshandel einbauen, das die aktuell extrem niedrigen Preise für Zertifikate in Zukunft verhindern kann. Kritik gibt es dennoch.

klima kollekteBerlin. - Fastenopfer ist neuer Gesellschafter des kirchlichen CO2-Kompensationsfonds Klima-Kollekte. Durch die Aufnahme des Schweizer Hilfswerks als Gesellschafter weitet die Klima-Kollekte das Gesellschafternetzwerk international aus. Das katholische Hilfswerk Fastenopfer hat langjährige Beziehungen zu Projektpartnern im globalen Süden, von denen die Klima-Kollekte profitieren kann.

momentum for changeBonn. - Organisationen, Städte, Betriebe, Regierungen und andere wichtige Akteure mit einer Vorreiterrolle im Klimaschutz sind eingeladen, wegweisende Projekte für einen Preis der Vereinten Nationen einzureichen. Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen hat jetzt das Bewerbungsverfahren für die "Momentum for Change Awards 2017" eröffnet. Vor dem Hintergrund der Bemühungen der Regierungen um die Umsetzung des Pariser Abkommens und der Ziele für nachhaltige Entwicklung sollen die Preise als Schaufenster für entsprechende Aktivitäten und Ambitionen dienen.

mccBerlin. - Durch den Politikwechsel in den USA kommen zwar stürmische Zeiten auf die Klimadebatte zu. Die große Mehrheit der Staatengemeinschaft bekennt sich jedoch zu den ambitionierten Pariser Klimazielen. Um zu überprüfen, ob die Länder bei deren Umsetzung auf dem richtigen Weg sind und wo Nachholbedarf besteht, fehlte es bisher an geeigneten Methoden. Diesem Problem begegnen Wissenschaftler um Sabine Fuss, Gruppenleiterin am Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Ihr Artikel "Key indicators to track current progress and future ambition of the Paris Agreement" wurde jetzt im Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht.

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