cleanclothesJakarta. - Die indonesischen Gewerkschaften GSBI und FSPMI haben am Donnerstag eine Protestaktion vor der deutschen Botschaft in Jakarta organisiert, um auf das Schicksal von 4000 Arbeiterinnen aufmerksam zu machen, die bei einem Zulieferer der deutschen Unternehmen s.Oliver und Gerry Weber gearbeitet haben. Das hat die Clean Clothes Campaign (CCC) berichtet. Im April 2015 wurde die insolvente Textilfabrik Jaba Garmindo in Indonesien geschlossen. Bis heute warten Tausende vorwiegend weibliche Beschäftigte, die damals entlassen wurden, vergebens auf vier ausstehende Monatsgehälter sowie Abfindungen von insgesamt fast elf Millionen US-Dollar.

germanwatchBonn. - Als einen "Rückschritt ins vergangene Jahrhundert" hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die energie- und klimapolitischen Verordnungen von US-Präsident Donald Trump kritisiert. "Damit katapultiert Trump die USA aus der internationalen Führungsrolle in der Klimapolitik, die die Obama-Administration gemeinsam mit China übernommen hatte", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Zudem meldet er die USA aus der Gruppe der innovativen und verantwortungsvollen Staaten ab."

nuclear banBerlin. - In New York beginnen am Montag die offiziellen UN-Verhandlungen über ein weltweites Atomwaffenverbot. Delegierte aus mehr als 100 Staaten beraten über "ein rechtsverbindliches Instrument zum Verbot nuklearer Waffen". Das geplante Abkommen soll zur vollständigen Vernichtung dieser Massenvernichtungswaffen führen. Die erste Verhandlungsrunde soll bis zum Ende dieser Woche dauern, eine weitere ist für Juni/Juli geplant.

germanwatchBerlin. - Unerwarteter Rückenwind für eine ambitionierte Umsetzung der Energie- und Klimaagenda der G20 zur Umsetzung des Paris-Abkommens: Mit einer gemeinsamen Stellungnahme haben die offiziellen Initiativen aus Wirtschaft (B20), Thinktanks (T20) und Zivilgesellschaft (C20) aus den G20-Staaten gemeinsam der deutschen G20-Präsidentschaft für eine solche Politik den Rücken gestärkt. Die G20 verantwortet rund vier Fünftel der globalen CO2-Emissionen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet das Papier als "Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten, nun den notwendigen ambitionierten Klimaschutz mit einer Rahmensetzung zu versehen, die zu einem neuen Wohlstandsmodell führt".

bmzBerlin. - Viele Länder kämpfen mit den Folgen von hoher Jugendarbeitslosigkeit und dem Mangel an Fachkräften. Die Verbesserung der Berufsbildungssysteme stehe in diesen Ländern daher im Fokus der Politik. Das deutsche Ausbildungssystem wird weltweit als Erfolgsmodell gesehen und die Nachfrage nach  einer Zusammenarbeit mit Deutschland wächst stetig, berichtete das BMZ am Mittwoch.

tdh 200Osnabrück. - Verunreinigtes Wasser ist eine der Hauptursachen für den Tod von Kindern: Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 360.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren allein an Durchfallerkrankungen, die durch den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen verhindert werden könnten. Hinzu kommen durch verseuchtes Wasser verursachte Infektionen mit Parasiten und andere Darmkrankheiten. Darauf hat das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

New York. - Die Bundesregierung soll sich an den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen. Das hat ICAN Deutschland gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel gefordert. Ab 27. März werden die Vereinten Nationen in New York über einen Verbotsvertrag beraten. Der ehemalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte angekündigt, dass Deutschland den Verhandlungen fernbleibt.

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