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ViktoriaseeBerlin. - Will Afrika seinen wirtschaftlichen Aufstieg fortsetzen, benötigt der Kontinent mehr Energie. Die Internationale Energieagentur bescheinigt den afrikanischen Staaten ein scheinbar fast unbegrenztes Potenzial an Wasserkraft. Umweltschützer laufen hingegen Sturm gegen große Staudamm-Projekte. Wasserkraftwerke lösen manche Probleme, verursachen aber auch neue - und sorgen oft für heftige Konflikte in Afrika.

totesmeer 150Berlin. - Zehn Milliarden Dollar soll ein gigantisches Wasserprojekt kosten, das das Tote Meer retten und zu einem Symbol für Frieden und Zusammenarbeit im Nahen Osten werden könnte. Kritiker befürchten allerdings, dass das Vorhaben gravierende negative ökonomische und ökologische Auswirkungen auf Jordanien, Israel und die palästinensische Westbank hätte und mit politischen Risiken verbunden wäre. Die Weltbank hat jetzt mehrere Studien veröffentlicht, die die Machbarkeit, die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die ökologischen Folgen und die Alternativen prüfen.

vieh kenia duerre irin 150In Kenia finden am 4. März Parlaments- und Präsidentschafts-Wahlen statt. Viele blicken mit Sorge auf die Zeit unmittelbar vor, während und nach den Wahlen, denn in der jüngeren Vergangenheit waren dies immer wieder Anlässe für gewaltsame Auseinandersetzungen. Wasserkonflikte spielen dabei eine wichtige Rolle - und dies besonders im trockenen Norden des Landes. Nordkenia wird nicht selten als Beispiel dafür herangezogen, dass Wasserknappheit zu Kriegen um das kostbare und knappe Gut führen kann, aber die Realität ist weit komplexer.

medikamentenfakes irin david hecht 150Hamburg. - Der Sabon Markt in der 9-Millionen-Stadt Kano im Norden Nigerias ist das Zentrum eines florierenden Geschäfts mit Medikamenten. Dass ein großer Teil dieses lukrativen Handels mit gefälschten Medikamenten getätigt wird, war schon länger bekannt. Aber erst am 31. Dezember letzten Jahres fanden die "National Agency for Food and Drug Administration and Control" (NAFDAC) und die Verwaltung von Kano den Mut, gegen die Händler vorzugehen. Etwa 650 Händler wurden gezwungen, ihre Stände abzubauen und ihre Geschäfte einzustellen, berichtete die UN-Nachrichtenagentur für humanitäre Nachrichten und Analysen IRIN.

"Wann um Himmels Willen ist eure Unabhängigkeit zu Ende?", zitiert Eboussie Boulaga, einer der Autoren von "50 Jahre afrikanische Unabhängigkeit", den legendären "afrikanischen Dorfbewohner". Die Grundstimmung der zwei Dutzend Autoren des Sammelbands, afrikanische Sozialwissenschaftler, politische Aktivisten und Künstler, wird damit auf den Punkt gebracht. Im Rückblick auf das halbe Jahrhundert seit der staatlichen Unabhängigkeit – nicht viel länger als die Kolonialzeit selbst, deren Ausgangspunkt die Berliner Konferenz 1884, also vor 125 Jahren war – schwanken sie zwischen Wut, Verzweiflung und bitterer Ironie über die postkolonialen Verhältnisse in Afrika.
michael_otto_stiftung_100Hamburg (epo.de). - Die diesjährigen Hamburger Gespräche der Michael Otto Stiftung widmeten sich unter dem Titel "Stadt, Land, Flucht?" der Frage, welche Chancen und Risiken die zunehmende Urbanisierung für die Ökosysteme mit sich bringt. Es war das siebte Symposium der Stiftung zu Themen des Schutzes der Natur und der nachhaltigen Entwicklung. Bei der Veranstaltung am Montag setzten sich Referenten aus Politik, Wirtschaft, Stadtplanung, Naturschutz und Wissenschaft mit potenziellen Lösungsansätzen für Industrie- und Entwicklungsländer auseinander.
Dürre in Kenia. Foto: WelthungerhilfeBarcelona (epo.de). - Die Geduld der afrikanischen Delegationen bei den UN-Klimaverhandlungen in Barcelona (2.-6. November) war am Dienstag zu Ende. Gar zu offenkundig war, dass die Industriestaaten zwar bereit waren, über technische Details eines UN-Klimaabkommens zu verhandeln, aber man bei der Frage der Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen keinen Schritt vorankam. Alfred Wills, der die südafrikanische Delegation leitet, sagte frustriert: "Wir bewegen und immer im Kreis herum und behandeln technische Fragen und nicht die zentralen Themen."

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