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Hintergrund

Foto: Ilisu-Protest

Berlin (epo.de). - Gegen den umstrittenen Bau des Ilisu-Staudamms in der Türkei, für dessen Finanzierung Exportkreditagenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bürgen sollen (epo.de berichtete), haben sich türkische Schauspieler ausgesprochen. Wie die Nichtregierungsorganisation Weed erklärte, verwendeten die Staudammgegner im Rahmen einer Aktion in Istanbul ein Werbeplakat dazu, die Fluten des Stausees zu veranschaulichen. 
Foto: Kinderspeisung bfdw Ursula Dornberger

Berlin (epo.de). -  Wenn der Klimawandel nicht gebremst wird, ist eine drastische Verschärfung der weltweiten Ernährungskrise zu erwarten. Klimaschutz und die Unterstützung der besonders Betroffenen bei der Anpassung an die Folgen seien eine menschenrechtliche Verpflichtung, heißt es in einer in Berlin vorgestellten Studie des evangelischen Hilfswerks "Brot für die Welt" und der Nord-Süd-Organisation Germanwatch. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends wurde die Studie mit dem Titel "Klimawandel, Ernährungssicherheit und das Recht auf angemessene Ernährung" am Mittwoch den Vertretern aller Bundestagsfraktionen vorgestellt.
Toyota Prius  Quelle: Wikipedia Commons

Berlin (epo.de). - "Die Speicherung Erneuerbarer Energien ist der technologische Schlüssel zu einem neuen Energiezeitalter". So lautet die Erkenntnis der Fachleute, die am 24. und 25. November in Berlin an der 3. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) teilnahmen. Die Entwicklung von Speicherpotenzialen und die Verbreitung solcher Technologien bilden den Diskussionsrahmen der Konferenz. In diesem Jahr steht die Elektromobilität, also die Möglichkeit einer emissionsfreien Verkehrsindustrie im Mittelpunkt.  Angesichts der derzeitigen Krise der Autoindustrie stellte der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, fest: "Die Deutschen Autobauer haben an der Zukunft vorbei geplant."
Foto: Mutabar TadjibaevaBerlin (epo.de). - Mutabar Tadjibaeva hat am Donnerstag in Genf den Martin Ennals Preis für Menschenrechtsverteidiger (MEA) 2008 erhalten. Die Auszeichnung wird von den zehn wichtigsten Menschenrechtsorganisationen verliehen und gilt als bedeutendster Preis dieser Art. Die usbekische Menschenrechtlerin wurde erst am 2. Juni aus dem Gefängnis entlassen. Aufgrund ihrer offenen Kritik an der Haltung der Regierung angesichts des Massakers von Andijan im Jahr 2005, bei dem Hunderte unbewaffneter Zivilisten getötet oder verletzt wurden, verurteilte man sie im März 2006 zu acht Jahren Gefängnis, berichteten die Organisatoren am Donnerstag in Genf. Für die Entgegennahme des Preises dürfe Tadjibaeva erstmals ins Ausland reisen.

Foto: World Toilet Day 08

Berlin (epo.de). - 50 Toiletten auf dem Washingtonplatz in Berlin erinnerten an die unzureichende sanitäre Versorgung von 38 Prozent der Weltbevölkerung: Mehrere deutsche Nichregierungsorganisationen nutzten den World Toilet Day am 19. November, um dem Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftiche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Erich Stather, ein Positionspapier des Forums Umwelt & Entwicklung zu übergeben. Dieses fordert die Bundsregierung auf, konkrete Maßnahmen "zur Verbreitung zukunftsfähiger Sanitärsysteme" zu starten. Gleichzeitig warben die Veranstalter um öffentliche Unterstützung für das Milleniumsentwicklungsziel der UN, den Anteil der Menschen ohne sanitäre Grundversorgung von mehr als 2,5 Milliarden Menschen bis 2015 zu halbieren.

DR Kongo KarteBerlin (epo.de).- 44 kongolesische Nichtregierungsorganisationen haben einen dramatischen Hilfsappell an den UN-Sicherheitsrat und nationale Regierungen gerichtet: "Wir fürchten uns, haben Angst und sind aufgrund der ständigen Unsicherheit, in der wir leben, vollkommen traumatisiert", heißt es in einem Brief an den Weltsicherheitsrat. Hintergrund für den Hilferuf sind die derzeitigen Beratungen im Sicherheitsrat zur Aufstockung der UN-Mission Monuc in der Demokratischen Republik Kongo. Malteser International und andere Hilfsorganisationen unterstreichen mit ihren Meldungen aus dem Krisengebiet die Brisanz der Lage.
Windkraft Foto: gtz Korneffel

Berlin (epo.de). - Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) hat seit Dezember 2005 mehr als 100 Klimaschutzprojekte nach den Regeln des Kyoto-Protokolls in Entwicklungs- und Schwellenländern auf Basis des so genannten Clean Development Mechanism (CDM) genehmigt. Für das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist dies laut einer gemeinsamen Presseerklärung der "richtige Weg" in Sachen Klimaschutz.

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