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Hintergrund

Nelson Mandela. Foto: ANCBerlin (epo.de). - Zum 90. Geburtstag von Nelson Mandela am 18. Juli hat die deutsche Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) den "unermesslichen Beitrag für eine bessere Welt" des ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewürdigt. Mandela habe einmal gesagt: "Wenn man sein Herz berührt, ist jeder fähig sich zu verändern." Es sei ihm gelungen, in seinem Leben Millionen von Herzen zu berühren", erklärte die Ministerin.

Der Afrikastein. Foto: WendtBerlin (epo.de). - In dem Getöse um den Berliner Flughafen Tempelhof, der vermutlich noch bis zum Oktober lärmende und luftvergiftende Fluggeräte aufnimmt, bleiben Merkwürdigkeiten in seiner unmittelbaren Umgebung ziemlich stumm. Zum Beispiel der "Afrikastein." Zwei Generationen nach dem Untergang der Kolonialmetropole Berlin ist er das einzige Denkmal, das an die deutsche Besatzungszeit im heutigen Namibia erinnert. Der rötliche Granitfindling, in den die Kaiserkrone und der Südwester mit Kokarde eingeritzt sind, wurde von der Afrika-Kameradschaft Berlin (AKB), die zum Deutschen Afrika-Korps e.V. gehört, restauriert. Aber es gibt auch Proteste gegen das Denkmal, das den 90.000 Opfern der deutschen Kolonisierung nicht gedenkt. Ein Kommentar von Johannes Wendt.

Frau beim Unkraut jäten in Bolivien. Foto: GTZBerlin (epo.de). - Mit der Explosion der Lebensmittelpreise drängt sich immer mehr die Frage auf, was die internationale Staatengemeinschaft und die betroffenen Entwicklungs- und Schwellenländer unternehmen können. Für die Neoliberalen ist klar: Subventionen und niedrige Erzeugerpreise haben die Landwirtschaft unattraktiv gemacht und zu einer Vernachlässigung der ländlichen Infrastruktur geführt. Für die Kritiker der Globalisierung liegt der Fall genau anders herum: Hemmungslose Spekulation auf den Weltmärkten verteuert die Lebensmittel unnötigerweise. Darüber hinaus haben ungerechte Handelsstrukturen und subventionierte Agrarexporte seitens der Industrieländer die örtlichen Produktionsstrukturen – und damit die Wettbewerbschancen der Bauern - im Süden zerstört, argumentiert epo-Mitarbeiter Uwe Kerkow in seinem Kommentar zur aktuellen Ernährungskrise.
Tag der Muttersprache. Bild: UNESCOToronto (epo.de). - Am Internationalen Tag der Muttersprache 2008 (21. Februar) hat die Weltvereinigung für Christliche Kommunikation (World Association for Christian Communication - WACC) zu gemeinsamen Aktionen aufgerufen, um die sprachliche Vielfalt zu schützen und die Vielsprachigkeit zu fördern. Viele Sprachen sind bedroht. Von früher etwa 8.000 Sprachen seien nur 6.000 übrig geblieben, und die Hälfte von ihnen werde von weniger als jeweils 10.000 Menschen gesprochen, ein Viertel sogar von weniger als 1.000 Menschen, so die WACC.
TanzaniaHamburg (epo.de). - Ein Gericht in London hat dem tansanischen Staat mehr als drei Millionen Pfund als Entschädigung für den Schaden zugesprochen, den die privaten Betreiber der Wasserversorgung der tansanischen Millionenstadt Dar es Salaam angerichtet haben. Die Privatisierung erfolgte auf Druck der Weltbank, die weitere Kredite von einer Privatisierungspolitik der tansanischen Regierung abhängig machte. Entwicklungsorganisationen begrüßten das Urteil und werteten es auch als Niederlage für die Weltbank.

Radio PacisArua (epo.de). - "Radio Pacis", ein katholischer Radiosender in Arua, der wichtigsten Stadt der Westnile-Region in Nord-Uganda, ist von der BBC als afrikanisches "Radio of the Year" ausgezeichnet worden. Der Westnile an der Grenze zum Süd-Sudan und der Demokratischen Republik Kongo war die Heimatregion Idi Amins und wurde in der Zeit seines Sturzes, 1979, weitgehend zerstört. Die Bevölkerung floh zum grossen Teil über die Grenzen in die Nachbarländer. Erst ab 1986 kamen die Menschen zurück in ihre Heimat. Erhard Brunn sprach mit der Managerin von "Radio Pacis", Sherry Meyer.

WSFNairobi/Hamburg (epo.de). - Beim Weltsozialforum in Nairobi vom 20.-25. Januar 2007 wurde auf einem hohen Niveau über zahlreiche globale Probleme sowie Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Es sind vor allem in Afrika neue Netzwerke und Verbindungen entstanden, die die Zivilgesellschaft stärken. Afrikanische Stimmen und Themen, die für die Menschen in Afrika wichtig sind, hatten viel Raum bei diesem Forum. Es gelang, die Beziehungen zwischen einzelnen globalen Themen und Problemen herauszuarbeiten, zum Beispiel zwischen Klimawandel und Ernährungsproblemen. Ein Rückblick von Frank Kürschner-Pelkmann.

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