Afrika

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt. "50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

bmzBerlin. - Eine vom Bundesentwicklungsministerium in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, wie die jedes Jahr benötigten 20 Millionen neuen Arbeitsplätze in Afrika entstehen können. Nach Aussage der Studie ist die Steigerung der Produktivität dabei zentral. Am Mittwoch hat Entwicklungsminister Gerd Müller mit Afrikaexperten über die Lösungsansätze der Studie, wie die Entwicklungspolitik zum Jobwachstum in Afrika beitragen kann, diskutiert.

ai orgBerlin. -  Im Zuge einer neuen Welle der Gewalt durch Anschläge und Selbstmordattentate der bewaffneten Gruppe Boko Haram in Kamerun und Nigeria sind seit Anfang April 2017 mindestens 381 Zivilpersonen getötet worden - mehr als doppelt so viele wie in den fünf Monaten zuvor. Von Amnesty International zusammengetragene Informationen belegen, dass der Anstieg der Todesopfer unter der Zivilbevölkerung in der Region Extrême-Nord in Kamerun und in den nigerianischen Bundesstaaten Borno und Adamawa vor allem auf den verstärkten Einsatz von Selbstmordattentaten durch Boko Haram zurückzuführen ist.

misereorAachen. - Vor einer weiteren Verschärfung der Hunger- und Flüchtlingskrise im Südsudan hat Bischof Eduardo Hiiboro Kussala in Aachen beim Besuch der drei katholischen Hilfswerke missio, MISEREOR und Kindermissionswerk "Die Sternsinger" gewarnt. Der Vorsitzende der gemeinsamen Bischofskonferenz von Sudan und Südsudan berichtete, dass Teile seiner Heimat von der Versorgung über Land abgeschnitten und die Landwirtschaft zum Erliegen gekommen seien. 

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch davor gewarnt, die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria zu unterschätzen und vorschnell ihre Zerschlagung zu verkünden.

gfbvGöttingen. - Vor den Wahlen in Kenia am 8. August hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf hingewiesen, dass die neue Regierung dringend Maßnahmen zur Verhinderung einer Gewalteskalation zwischen Nomaden und Bauern sowie Naturschützern ergreifen muss. "Es muss schnellstens eine friedliche Lösung für die Auseinandersetzungen um Land und die Nutzung von Weideflächen geben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen. 

ruanda globus 110Berlin. - Bei der ruandischen Präsidentschaftswahl am 4. August 2017 gilt ein erneuter Wahlsieg des Staatschefs Paul Kagame und seiner Partei, der Ruandischen Patriotischen Front (RPF), als sicher. Er gewann bereits die Wahlen 2003 und 2010 mit deutlich über 90 % der Stimmen. Das berichtete das Ökumenisches Netz Zentralafrika am Donnerstag.

Back to Top