Afrika

gfbv 200Göttingen. - Zum Auftakt von Friedensgesprächen für Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag mehr Aufmerksamkeit für die katastrophale Menschenrechtslage in dem ostafrikanischen Land gefordert. Die GfbV warf Burundis Regierung vor, die führenden Menschenrechtsorganisationen des mehrheitlich von Hutu bewohnten Landes systematisch mundtot gemacht zu haben und so die Angst vor einem Genozid zu schüren.

oneBerlin. - Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz und der Osloer Geberkonferenz für die Tschadseeregion beginnt am Donnerstag das zweitägige Treffen der G20-Außenminister in Bonn. Für die Bundesregierung als Gastgeberin des diesjährigen G20-Gipfels ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika ein Themenschwerpunkt. Die entwicklungspolitische Lobbyorganisation ONE fordert eine neue Partnerschaft mit Afrika.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an das Oberste Gericht Mauretaniens appelliert, die Entschuldigung des wegen Apostasie zum Tode verurteilten Bloggers Mohamed Cheikh Ould M'Kheitir zu akzeptieren und sein Todesurteil aufzuheben. "Afrikas Raif Badawi darf nicht sterben, nur weil er Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit in seiner Heimat anprangerte", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch davor gewarnt, vorschnell den Kampf gegen die Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria und seinen Nachbarländern für beendet zu erklären. "Die radikal-islamische Terrororganisation ist zwar stark geschwächt, aber noch immer äußerst gefährlich", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige und transparente Untersuchung des versehentlichen Bombardements eines Flüchtlingslagers in Nigeria gefordert, nachdem immer neue und erschreckendere Opferzahlen des Luftangriffs bekannt wurden. Zuvor hatte der Kreisdirektor des betroffenen Bezirks, Babagana Malarima, erklärt, nach dem Angriff auf das Flüchtlingslager seien 234 Menschen auf Friedhöfen in der Stadt Rann bestattet worden.

gfbvGöttingen. - Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag in Mali mit mindestens 60 Toten und 115 Verletzten ist laut Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Zahl der Opfer islamistischen Terrors auf 411 seit Januar 2016 gestiegen. Unter den Getöteten waren 209 Zivilisten. "Diese traurige Bilanz belegt, wie dramatisch sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Staat im vergangenen Jahr verschlechtert hat", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat angesichts einer sich stetig verschlechternden Sicherheitslage im Norden und Zentrum Malis die am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossene Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes in dem afrikanischen Staat kritisiert. "Deutschland engagiert sich immer stärker militärisch in Mali, aber es fehlt an einem glaubwürdigen Gesamtkonzept des Bundeswehr-Einsatzes", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

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